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NBA Europe soll lukrativ sein

NBA Europe soll lukrativ sein

Die Investitionen zum Einstieg sind riesig, sie sollen sich aber auszahlen, sagt ein Ligaverantwortlicher der AFP.
Der Einstieg in die NBA Europe ist immens teuer
Der Einstieg in die NBA Europe ist immens teuer
© picture-alliance/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/SID/Leco Viana
Die Investitionen zum Einstieg sind riesig, sie sollen sich aber auszahlen, sagt ein Ligaverantwortlicher der AFP.

Trotz riesiger Investitionen zum Einstieg soll die geplante NBA Europe für die Teilnehmer äußerst lukrativ sein. Dies kündigte George Aivazoglou, ein Ligaverantwortlicher, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP an. Die Franchises müssten zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar investieren, um teilnehmen zu können, und würden im Gegenzug zu „Partnern“ des NBA-Europe-Projekts, so Aivazoglou, Geschäftsführer der NBA für Europa und den Nahen Osten.

„Der Partner wird zum Anteilseigner. Es entsteht ein Vermögenswert“, sagte er: „Dies ist die europäische Version der NBA und ein Vermögenswert im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar. Sie investieren also darin und erwerben Anteile an der Marke NBA, was, wie wir wissen, die Wertschöpfung im Ökosystem erheblich beschleunigen wird.“

Das NBA-Projekt, das 2027 in Partnerschaft mit dem Internationalen Basketballverband (FIBA) starten soll, will sich im vom Fußball dominierten europäischen Sportmarkt etablieren. Die Interessenten, zu denen unter anderem die deutschen Spitzenteams Alba Berlin und Bayern München zählen sollen, müssen ihre Bewerbungen bis Ende des Monats einreichen. NBA-Commissioner Adam Silver hatte betont, dass es ein „Rekordinteresse“ gebe.

Geplant ist ein Wettbewerb mit zwölf festen Franchises, vier weitere Teams müssen sich qualifizieren. Alle Teams würden von „sehr hohen zentralen Ausschüttungen der Liga profitieren – wir sprechen hier von mehreren hundert Millionen pro Jahr“, so Aivazoglou.