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Pokal-Sensation! Historischer Coup sorgt für Tränen

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Sensation! Tränen bei irrem Pokal-Coup

Der Syntainics MBC feiert nach dem Coup gegen Bayern München den ersten nationalen Titel seiner Geschichte.
Martin Breunig und die Syntainics MBC bejubeln den Pokalsieg
Martin Breunig und die Syntainics MBC bejubeln den Pokalsieg
© IMAGO/Alexander Trienitz
Der Syntainics MBC feiert nach dem Coup gegen Bayern München den ersten nationalen Titel seiner Geschichte.

Nach dem Sensationssieg über Titelverteidiger Bayern München hat der Syntainics MBC auch die Bamberg Baskets geschlagen und zum ersten Mal den Pokal der Basketball Bundesliga (BBL) gewonnen.

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Die Gastgeber setzten sich im Finale des Top-Four-Turniers in Weißenfels am Sonntagnachmittag mit 97:87 (50:39) gegen die Franken durch, es ist der erste nationale Erfolg für den Klub. 2004 hatten die Wölfe im FIBA Europe Cup triumphiert.

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„Ich kann es noch nicht so ganz fassen, es ist einfach überwältigend“, sagte MBC-Kapitän Martin Breunig bei Dyn. „Es war so eine unglaubliche Stimmung, alle waren hinter uns.“ Auch Geschäftsführer Martin Geissler war begeistert: „Man hat sich nicht vorgestellt, dass das heute hier möglich ist.“ Der Klub habe eine „super Entwicklung“ hinter sich.

Tränen auf den Rängen - schon vor Spielende!

In der kleinen Stadthalle hatten die Menschen zum Teil schon vor der Schlusssirene die Tränen in den Augen - unter anderem MBC-Profi Akeem Vargas, obwohl er keine Minute gespielt hatte.

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Nach Spielende gab es kein Halten mehr. Nicht nur Geschäftsführer Martin Geissler bekam eine Bierdusche ab.

Trainer Janis Gailitis erklärte auf SPORT1-Nachfrage: „Es ist sehr schwierig, jedes Jahr Opfer zu bringen, für jeden einzelnen Punkt zu kämpfen. Das verlangt sehr viel - vor allem bei Organisationen, die mehr verlieren als gewinnen.“

Er sei sehr stolz auf seinen Staff: „So viel Wille, gegen den Fluss zu schwimmen. Die Spieler haben sich geweigert, Limitationen zu akzeptieren.

Davoe zum MVP gewählt

Der alles überragende Mann der Partie war Michael Davoe mit 27 Punkten, er wurde zum MVP gewählt.

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Dem MBC, der Titelverteidiger und Titelfavorit München im Halbfinale am Samstag (95:93) völlig unerwartet ausgeschaltet hatte, gelang in eigener Halle das erträumte Happy End.

Bamberg muss dagegen nach dem Halbfinalerfolg über Aufsteiger Skyliners Frankfurt (76:63) weiter auf seinen ersten Titel seit dem Pokalsieg 2019 warten. Damals hatte der frühere Serienmeister zum sechsten Mal im Wettbewerb triumphiert.

Buzzerbeater lässt die Halle beben

Im Endspiel in der ausverkauften Weißenfelser Stadthalle, kleinste Arena der Liga, nutzte der MBC vor 3000 Zuschauern in der Anfangsphase die vielen Ballverluste des Gegners und setzte sich durch einen 9:0-Lauf auf 30:17 ab (11. Minute).

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Das Team von Trainer Janis Gailitis, wie sein Gegenüber Anton Gavel erst seit dem vergangenen Sommer im Amt, traf wie am Vortag hochprozentig von der Dreierlinie.

Nach der Pause präsentierte sich Bamberg besser und blieb dran, schaffte es zunächst aber nicht, für einen einstelligen Rückstand zu sorgen. Charles Callison erhöhte für die Wölfe Ende des dritten Viertels per Buzzerbeater auf 75:60, legte zu Beginn der letzten zehn Minuten direkt einen weiteren Dreier nach.

Zwar verkürzten die Oberfranken in der Schlussphase auf 78:87 (35.) und sorgten für etwas Spannung, doch der MBC um seine Topscorer Devoe und Martin Breunig (16) brachte den Sieg letztlich sicher nach Hause. Devoe wurde als wertvollster Spieler (MVP) des Wochenendes ausgezeichnet.

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mit Sport-Informations-Dienst