Basketball-Trainerlegende Svetislav Pesic hat am Freitagabend mit einem Geständnis aufhorchen lassen und der Basketball-Bundesliga großen Respekt gezollt.
FC Bayern Basketball: Pesic lässt mit Geständnis aufhorchen
Pesic lässt mit Geständnis aufhorchen
„Ich war bis 2016 Trainer in der Bundesliga. Jetzt, zehn Jahre später, bin ich wieder in der Bundesliga und ich muss sagen: Ich habe unsere Spiele in der Liga ein bisschen unterschätzt“, sagte der Serbe nach dem 85:79-Heimsieg des FC Bayern Basketball gegen ALBA Berlin.
Was Pesic damit meint: „Die Bundesliga hat sich entwickelt. Jedes Team in der Bundesliga hat mittlerweile mindestens zwölf gute Spieler. Jedes Team hat auf jeder Position mindestens zwei gute Optionen. Das war vor zehn Jahren noch anders.“
Pesic: „Habe die Situation unterschätzt“
Der 76-Jährige, der von 2012 bis 2016 schon einmal Cheftrainer des FC Bayern Basketball war und im Dezember 2025 auf Gordon Herbert folgte, verriet, dass er zu Beginn seiner zweiten Amtszeit beim FCBB den Fokus zunächst auf die Euroleague gelegt hatte und die Spiele in der Bundesliga weniger priorisierte.
„Mein Fokus war am Anfang vielleicht ein wenig mehr auf der Euroleague. Im Dezember und Januar hatten wir sehr viele Spiele in der Euroleague. Ich muss sagen, in der Vorbereitung auf jedes Bundesligaspiel habe ich die Situation ein bisschen unterschätzt“, gab Pesic zu.
Niederlagen in der BBL gegen Hamburg (81:96) und Weißenfels (79:91) hätten dem Serben die Augen geöffnet. „Wenn du in der Bundesliga ein Spiel gewinnen willst, musst du gut spielen und ans Limit gehen.“
Trotz dessen sicherten sich die Münchner mit dem Heimsieg gegen Berlin Platz eins in der BBL-Hauptrunde und genießen somit Heimrecht bis in die Finals. In der Euroleague hatte der FC Bayern Basketball die Playoffs verpasst.