Die Basketball Löwen Braunschweig dürfen trotz ihres sportlichen Abstiegs auch in der kommenden Saison in der Bundesliga (BBL) spielen. Der Klub, den der deutsche Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder als Hauptgesellschafter unterstützt, erhielt eine Wildcard. Dies teilte die BBL am Freitag mit.
Wildcard-Boom: Schröder-Klub Braunschweig bleibt in BBL!
Braunschweig bleibt Bundesligist
Die Voraussetzung dafür war, dass es aus der zweitklassigen ProA nur einen sportlichen Aufsteiger geben würde. Dieser ist Phoenix Hagen. Das Wildcard-Verfahren war am 3. Juni eingeleitet worden. Braunschweig „hatte aufgrund des 17. Tabellenplatzes Vorrang bei der Berücksichtigung zur Vergabe der Wildcard“, hieß es in der BBL-Mitteilung: „Die formellen Bedingungen wurden seitens des Klubs erfüllt. Die Gesellschafterversammlung der BBL GmbH hat das Verfahren abgeschlossen und zugestimmt, dem Bewerber aus Braunschweig die Lizenz unter Zahlung eines Kompensationsentgelts in Höhe von 800.000 Euro zu erteilen.“
Über die Verwendung des Entgelts macht die Liga keine Angaben. Die Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga bestehend aus den 18 Klubs entscheidet, wofür das Geld verwendet wird. NBA-Profi Schröder hatte zuletzt betont, er sei „bereit, meinen Beitrag zu leisten“, gleichwohl brauche es „den Support unserer Sponsoren“.
Braunschweig will sich beweisen
Die Braunschweiger wollen nun „zeigen, dass wir unseren Platz in der easyCredit BBL verdienen. Dafür werden wir alles investieren und sind hochmotiviert, uns in der kommenden Saison deutlich besser zu präsentieren als zuletzt“, sagte Geschäftsführer Nils Mittmann: „In diesem Zuge gilt unser großer Dank unseren Sponsoring-Partnern, den Gesellschaftern und unseren Fans. Ihr zugesagtes Engagement trägt maßgeblich zur Finanzierung der Wildcard bei.“