Aufsteiger Phoenix Hagen hat beim Comeback in der Basketball Bundesliga eine Niederlage kassiert. Im ersten BBL-Spiel seit neun Jahren unterlag das Team von Headcoach Chris Harris bei den Rostock Seawolves aufgrund eines verpatzten Starts mit 92:102 (33:61).
Beim BBL-Comeback: Hagen verliert in Rostock
Beim BBL-Comeback: Hagen verliert in Rostock
Mit 21 Punkten war Rostocks Artur Konontsuk aus Estland der beste Werfer der Partie.
Hagen startet mit 0:20-Schock
Direkt nach dem Tip-Off offenbarte Hagen Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Nach dreieinhalb Minuten lag der Aufsteiger bereits mit 0:20 zurück. Trenton Gibson (20 Punkte) erlöste sein Team nach über vier punktlosen Minuten per verwandeltem Freiwurf. Noch vor der Pause lag Hagen zwischenzeitlich mit 35 Punkten hinten. In der zweiten Halbzeit bäumte sich der Aufsteiger noch einmal auf und kam bis auf neun Punkte heran, was jedoch nichts an der Niederlage änderte.
Die Basketball Löwen Braunschweig gewannen derweil ein punktreiches Duell zum Ligaauftakt gegen die Gladiators Trier mit 116:107 (66:61). Das Team von Eigentümer Dennis Schröder war in der vergangenen Saison eigentlich sportlich abgestiegen, profitierte aber davon, dass die Kirchheim Knights, die im Playoff-Finale der 2. Liga (ProA) gegen Hagen verloren, keinen Lizenzantrag für die BBL stellten. Als Bedingung für die Erteilung des BBL-Startrechts musste Braunschweig ein Kompensationsentgelt in Höhe von 800.000 Euro zahlen.