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BBL diskutiert über Frauen-Unterstützung

BBL diskutiert über Frauen-Unterstützung

Er glaube, "dass der Markt das regeln wird", sagt Geschäftsführer Stefan Holz.
BBL-Geschäftsführer Stefan Holz
BBL-Geschäftsführer Stefan Holz
© picture-alliance/Sven Simon/SID/Frank Hoermann
Er glaube, "dass der Markt das regeln wird", sagt Geschäftsführer Stefan Holz.

Die Basketball Bundesliga plant (noch) keine konkreten Maßnahmen, um nach der erfolgreichen Heim-WM der Frauen in Berlin für eine Anschubhilfe auf Klubebene zu sorgen. „Wir diskutieren das“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz bei einem Medientermin am Donnerstag, „wir glauben schon, dass wir irgendwo eine Position finden müssen. Ansonsten glaube ich auch, dass der Markt das regeln wird.“

BBL soll Frauenbasketball stärken

Am Rande der Weltmeisterschaft hatte Mithat Demirel, Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB), den Wunsch geäußert, dass BBL-Klubs „mehr in diesem Bereich machen, ihre Ressourcen und diese Strahlkraft nutzen“. Und Bundestrainer Olaf Lange übte nach dem verlorenen Bronzespiel gegen Spanien heftige Kritik am Zustand der Damen Basketball Bundesliga (DBBL).

„Medienseitig unterstützen wir“, sagte Holz. Dass die Bundesligaspiele der Frauen wie die der Männer inzwischen auf Dyn gezeigt werden, habe auch die BBL „möglich gemacht“. Derzeit haben nur Meister Alba Berlin und der Syntainics MBC Frauenteams in der DBBL. „Das regelt dann der Sport und regelt den Markt“, sagte Holz und zog einen Vergleich zur Frauenfußball-Bundesliga, die „professionalisiert“ worden sei und in der fast nur „Abteilungen der klassischen Bundesliga-Klubs“ spielten.