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Esther Sedlaczek packt zum Verhältnis zu Bastian Schweinsteiger aus

Schweinsteiger? Sedlaczek packt aus

Bei der ARD bilden Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger ein beliebtes Gespann. Nun erklärt die Moderatorin, wie das Verhältnis tatsächlich aussieht.
Ester Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger am Rande einer ARD-Übertragung
Ester Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger am Rande einer ARD-Übertragung
© IMAGO/Laci Perenyi
Bei der ARD bilden Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger ein beliebtes Gespann. Nun erklärt die Moderatorin, wie das Verhältnis tatsächlich aussieht.

Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger bilden eines der bekanntesten Duos im deutschen Sportfernsehen. Nun erzählt die Sportmoderatorin, wie eng das Verhältnis wirklich ist und warum der Ex-Spieler als Experte anfangs noch wachsen musste.

„Man kann auch mit jemandem, dem man nicht besonders nahesteht, gut zusammenarbeiten. Ich habe mit genug Experten gearbeitet, mit denen das Verhältnis gut war, aber nie besonders eng. Auch zwischen Basti und mir ist das nicht anders“, sagte Sedlaczek im Interview mit web.de.

Man funktioniere zwar gemeinsam vor der Kamera gut, aber „wir sehen uns zum Arbeiten“. Trotzdem ist das ARD-Gespann auch für amüsante Momente bekannt. „Was bei uns vielleicht besonders ist: Man kann sich auch mal foppen, ohne dass es der eine dem anderen übel nimmt. Jeder lässt dem anderen den Raum, so zu sein, wie er ist.“

ARD-Moderatorin: Schweinsteigers Rollenwechsel nicht zu unterschätzen

Kennengelernt habe man sich am Spielfeldrand zu Schweinsteigers aktiver Zeit als Spieler. „Aber diese gute Zusammenarbeit entsteht nicht auf Knopfdruck, die entwickelt sich“, erklärte Sedlaczek weiter.

Und auch Schweinsteiger selbst habe sich in seiner Funktion als Experte entwickelt, berichtet die 40-Jährige. Zu Beginn der Tätigkeit galt der Ex-Weltmeister häufig als wenig meinungsfreudig.

„Man darf nicht unterschätzen, wie groß dieser Rollenwechsel ist. Du kommst aus der Spielerrolle, und plötzlich bist du Experte und sollst ehemalige Mitspieler oder Gegner bewerten, vielleicht auch kritisieren“, meinte die Moderatorin.

Sedlaczek: So hat sich Schweinsteiger entwickelt

Früher habe sich Schweinsteiger vermutlich über einige Experten geärgert: „Und jetzt ist er selbst in dieser Position. Da musst du dich erst einmal orientieren und für dich klären: Wie weit will ich gehen? Wie weit kann ich gehen? Das ist ein Prozess.“

Mit der Zeit werde die Aufgabe jedoch leichter: „Auch, weil weniger direkte Weggefährten noch aktiv sind. Dadurch fällt es einfacher, klarer zu formulieren und kritischer zu sein. Gleichzeitig wächst das Selbstbewusstsein: Ich habe eine Meinung, und die interessiert die Leute auch.“

Schweinsteiger habe an Profil gewonnen, befand Sedlaczek noch: „Aber das ist auch ganz normal. Ich moderiere heute auch anders als vor 15 Jahren. Das gehört einfach dazu.“

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