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Deutsche Darts-Asse raus - SPORT1

Deutsche Darts-Asse raus

Niko Springer und Lukas Wenig scheiden bei den Belgian Darts Open in der ersten Runde aus. Martin Schindler greift erst am Samstag ein.
Niko Springer bleibt weiterhin die letzte deutsche Hoffnung bei der European Darts Trophy. Der "Meenzer Bub" gewinnt gegen Ross Smith mit 6:5 und zieht ins Viertelfinale ein. Springer lobt das Publikum in Göttingen, nachdem die Zuschauer beim Spiel gegen Stephen Bunting am Vortag mit Pfiffen für Unruhe sorgten.
Niko Springer und Lukas Wenig scheiden bei den Belgian Darts Open in der ersten Runde aus. Martin Schindler greift erst am Samstag ein.

Die Belgian Darts Open sind bislang noch nicht das Turnier der Deutschen!

Niko Springer zog in seiner Erstrundenpartie in Wieze gegen Lokalmatador Kim Huybrechts mit 3:6 den Kürzeren. Auch Lukas Wenig musste sich mit demselben Ergebnis Dirk van Duijvenbode geschlagen geben.

Darts: Springer scheidet gegen Huybrechts aus

Springers Partie am Freitagabend gestaltete sich bis zum 3:3 ausgeglichen, der „Meenzer Bub“ ließ bis dato kein einziges Doppel aus. Die Entscheidung fiel dann aber beim Stand von 4:3 für Huybrechts.

Springer ließ erstmals beim Checkout Federn – und Huybrechts nutzte seinen Setup-Shot von 170 perfekt aus, spielte das Break über die Doppel-4 und beendete das Match eiskalt.

Im Anschluss freute sich der Belgier am Mikrofon beim Master of Ceremonies der PDC Europe, Philip Brzezinski: „Es ist unglaublich – und das vor seinem Heimpublikum. Ihr seid die besten Zuschauer der Welt.“

Lukas Wenig zeigte anschließend mit 92,64 Punkten eine solide Leistung, gepaart mit einer 30-prozentigen Checkout-Quote war das gegen den „Aubergenius“ jedoch zu wenig.

Belgian Darts Open: Ex-Weltmeister raus

Derweil kassierte ein ehemaliger Weltmeister die nächste bittere Abreibung. Raymond van Barneveld verlor seinen Auftakt mit 1:6 gegen den Kroaten Boris Krcmar, spielte dabei nur 89,48 Punkte im Durchschnitt – und somit knapp 12 Zähler schlechter als sein Gegner.

Auch van Barnevelds Landsmann Wessel Nijman, der in der Vorwoche in Göttingen sein erstes Turnier auf der European Tour gewonnen hatte, schied überraschend früh aus. Gegen den polnischen Underdog Sebastian Bialecki hatte er mit 3:6 das Nachsehen.

Auch die Nachmittagssession hielt schon Überraschungen bereit, darunter die Niederlage der ehemaligen Nummer eins der Dartswelt, Michael Smith. Der „Bully Boy“ spielte 98,21 Punkte im Schnitt – und verlor doch mit 3:6 gegen Mickey Mansell.

Die Ergebnisse der Abendsession im Überblick

Dave Chisnall 6:2 Thibaut Tricole

Cristo Reyes 6:4 Krzysztof Ratajski

Andy Baetens 6:5 Joe Cullen

Sebastian Bialecki 6:3 Wessel Nijman

Boris Krcmar 6:1 Raymond van Barneveld

Daryl Gurney 6:1 Ian White

Niko Springer 3:6 Kim Huybrechts

Dirk van Duijvenbode 6:3 Lukas Wenig

Schindler und Littler greifen am Samstag ein

Die topgesetzten Spieler greifen erst am Samstag ein. Martin Schindler trifft in der fünften Partie der Nachmittagssession auf den Iren William O’Connor. Die beiden Spieler trennen 25 Plätze in der Live Order of Merit, der Deutsche steht auf Rang 16, der Ire auf Rang 41.

Am Abend trifft der Weltranglistenerste Luke Littler dann auf Barney-Bezwinger Boris Krcmar, Luke Humphries trifft auf Dirk van Duijvenbode.