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Darts: Pikachu setzt Aufwärtstrend fort - Gotthardt gelingt Ausrufezeichen

Pikachu setzt Aufwärtstrend fort

Ricardo Pietreczko findet immer besser zurück in die Erfolgsspur. Auf der Pro Tour gelingen dem deutschen Darts-Profi zwei weitere Siege.
Ricardo Pietreczko strauchelt in der ersten Runde des German Darts Grand Prix in München, setzt sich aber letztlich knapp gegen den Engländer Ian White durch und zieht damit in die nächste Runde ein.
Ricardo Pietreczko findet immer besser zurück in die Erfolgsspur. Auf der Pro Tour gelingen dem deutschen Darts-Profi zwei weitere Siege.

Ricardo Pietreczko hat nach dem World Cup of Darts einen guten Einstieg in die Pro-Tour-Woche hingelegt. Bei der Players Championship 21 in Wigan feierte der deutsche Darts-Profi zwei Siege.

Nach einem 6:5 in Legs gegen den Schotten Andy Boulton inklusive Average von gut 95 Punkten ließ er einen weiteren Erfolg im Decider gegen Adam Warner aus England folgen (85,18 Punkte).

Damit setzte „Pikachu“ seinen Aufwärtstrend nach mentalen Problemen und sportlicher Krise fort. Schon bei der Team-WM am vergangenen Wochenende in Frankfurt hatte er sich in besserer Verfassung gezeigt und an der Seite von Martin Schindler das Viertelfinale erreicht, wo das Duo den Niederlanden 4:8 unterlegen war.

Pietreczko und Gotthardt mit Lichtblicken

Am Dienstag auf dem Floor war in Runde drei Endstation. Pietreczko musste sich trotz guter Leistung (93,40) Kevin Doets mit 4:6 geschlagen geben. Der Niederländer scheiterte erst im Viertelfinale an Landsmann Wessel Nijman (1:6).

Bester Deutscher bei PC 21 war Kai Gotthardt. „The Tunnel“ zauberte in Runde eins beim 6:1 gegen Oranje-Profi Dennie Olde Kalter einen Drei-Dart-Average von 107,09 Punkten ans Board – der drittbeste des gesamten Turniers. Nach Siegen gegen Niko Springer (6:3) und Damon Heta aus Australien (5:6) war erst in der Runde der letzten 16 gegen Nijman Schluss (3:6).

Nijman erringt sechsten Titel

Der Dominator der Saison war einmal mehr nicht zu schlagen. Der 25-jährige Niederländer fuhr dank eines 8:6 im Endspiel gegen Ryan Searle aus England bereits seinen sechsten (!) PC-Titel des Jahres ein. Im Halbfinale hatte er Beau Greaves mit 7:4 geschlagen.

Max Hopp, Arno Merk, Yorick Hofkens und Gabriel Clemens feierten neben Springer jeweils einen Matchgewinn. Leon Weber, Pascal Rupprecht, Dominik Grüllich, Lukas Wenig, Marvin Kraft, Martin Schindler und Maximilian Czerwinski verloren ihre Auftaktpartien. Matthias Ehlers war nicht am Start.

Am Mittwoch steigt Players Championship 22, ehe die European Tour am kommenden Wochenende erstmals in der Slowakei Halt macht.