Luke Littler hat beim Premier-League-Spieltag in Rotterdam (JETZT LIVE auf SPORT1) eine Menge Gegenwind zu spüren bekommen! Schon bei seinem Walk-on zum Duell mit Gerwyn Price (6:3) wurde der 19-Jährige lautstark in der Ahoy Arena vom niederländischen Publikum ausgepfiffen.
Darts Premier League: Böser Empfang für Luke Littler
Böser Empfang für Littler
Aber auch zu Beginn der Partie kam der Engländer noch nicht zur Ruhe, denn jeden geworfenen Dart, der nicht in einem Triple-Feld landete, feierten die Zuschauer. Littler verzog keine Miene und konzentrierte sich auf das Spiel. Als er die Bühne betrat, klatschte er – wie gewohnt – dem Publikum zu und ließ sich von den Pfiffen nicht provozieren.
Buhrufe gegen Littler? „Das ist schon krass“
„Das ist keine Überraschung, er wurde mit Sicherheit vorher gewarnt. Er geht durch eine harte Schule“, meinte SPORT1-Kommentator Basti Schwele während Geschehnisse und SPORT1-Experte Robert Marijanovic fügte hinzu: „Das ist schon heftig. Er wird am Board antworten. Das ist schon krass, aber manchmal ist es eben so. Für die Zuschauer ist es ein Spaß, für Littler aber nicht.“
Nach dem souveränen Sieg, bei welchem der Weltmeister über 97 Punkte im Average spielte, ergänzte Marijanovic: „Ich fand es beeindruckend, dass er mit dem Druck so gut umgegangen ist.“
Zoff zwischen Littler und van Veen
Hintergrund des bösen Empfangs ist der Zoff zwischen dem Weltmeister und dem Niederländer Gian van Veen. Vor zwei Wochen kam es bei Littlers Heimspiel in Manchester zu einer Auseinandersetzung auf der Bühne, als der 19-Jährige die Zuschauer aufforderte, noch lauter zu sein, wenn sein Kontrahent wirft.
Van Veen reagierte mit großer Verwunderung darauf und schaute Littler überrascht an. Das provozierte ihn so sehr, dass er im Nachgang sowohl in den sozialen Medien als auch in Interviews nachlegte.
Die Zuschauer in Rotterdam standen am Donnerstagabend hinter ihrem Landsmann und quittierten Littlers Verhalten in den vergangenen zwei Wochen mit einem lauten Pfeifkonzert.
In seinem Halbfinale traf der Engländer dann auf seinen Landsmann Luke Humphries und im Vergleich zur ersten Partie gab es keine Pfiffe bei seinem Einlauf – ganz im Gegenteil, denn Teile der Ahoy Arena sangen seinen Walk-on-Song sogar mit.