Darts-Wunderkind Luke Littler hat den 13. Spieltag der Premier League Darts in Aberdeen (Schottland) gewonnen und die Tabellenführung im prestigeträchtigen Wettbewerb zurückerobert.
Darts Premier League: Furioser Luke Littler stürmt zurück an die Spitze
Littler stürmt zurück an die Spitze
In seinem sechsten Spieltag-Finale dieses Jahr holte Littler den fünften Tagessieg. Der 19-Jährige war in einem packenden Endspiel gegen seinen großen Rivalen, den Weltranglistenzweiten Luke Humphries, mit 6:5 in Legs siegreich. Dabei hatte er schon mit 3:5 zurückgelegen.
Umkämpftes Finale zwischen Littler und Humphries
„The Nuke“ verwandelte seinen dritten Matchdart auf der Doppel-10 und spielte im Finale 104,11 Punkte im Average. „Cool Hand Luke“ kam auf beachtliche 103,10 Punkte. Lediglich im Decider ging ihm die Puste aus.
„Außer dieses letzte Leg kann Luke Humphries hier aus Aberdeen nur positive Sachen mitnehmen“, resümierte SPORT1-Kommentator Basti Schwele. Humphries hatte vor diesem Abend nur eines der letzten sieben Premier-League-Spiele gewonnen.
Darts: Littler vereinzelt ausgepfiffen
Im Halbfinale hatte Littler dem Waliser Gerwyn Price keine Chance gelassen (6:1). Zum Auftakt war der Engländer gegen den Nordiren Josh Rock erfolgreich (6:3).
In Aberdeen wurde Littler von den Fans immer wieder vereinzelt ausgepfiffen, auch gegen Auftaktgegner Rock gab es vereinzelt Buhrufe. „Littler hat es in den letzten Wochen schon deutlich schlimmer gehabt“, merkte SPORT1-Experte Philip Brzezinski an. Besonders in Rotterdam (Niederlande) wurde der Dominator am 16. April unschön empfangen.
Littler und Clayton für Finalabend qualifiziert
Damit überholt Littler in der Tabelle Jonny Clayton (verlor zum Auftakt mit 2:6 gegen Gian van Veen). Littler führt das Ranking mit 34 Punkten an, die besten vier Spieler nach 16 Abenden qualifizieren sich für das große Finale in der O2 Arena in London (28. Mai). Sowohl Littler als auch Clayton (32 Punkte) sind bereits sicher mit von der Partie.
Dahinter geht es deutlich enger zu. Ex-Weltmeister Humphries meldete sich mit eminent wichtigen Siegen gegen Michael van Gerwen (6:3) und van Veen (6:3) zurück.
Im Halbfinale gegen van Veen landete Humphries mit einem fulminanten 160er Checkout das entscheidende Break. Gegen Littler war dann schließlich Endstation. Damit wahrt der Titelverteidiger jedoch seine Finalhoffnungen. Er liegt drei Spieltage vor Schluss zwei Punkte hinter dem viertplatzierten van Gerwen.