Luke Littler steht zum dritten Mal in Folge im Finale der Premier-League-Playoffs (JETZT LIVE auf SPORT1)! Der 19 Jahre alte Weltmeister hat sich am Donnerstagabend im ersten Halbfinale gegen Gerwyn Price mit 10:9 in Legs durchgesetzt. Die Topstars lieferten sich einen Nervenkrimi.
Luke Littler gewinnt Nervenkrimi gegen Gerwyn Price
Littler gewinnt Nervenkrimi
Bis zum 4:4 waren beide Akteure auf Augenhöhe, doch vor der Pause nach den ersten zehn Legs leistete sich Price zu viele Fehler, sodass er mit 4:6 in Rückstand geriet. Littler witterte seine Chance und kam gewohnt stark aus der kleinen Auszeit heraus.
Price startet eine Aufholjagd
Der Engländer, der die reguläre Premier-League-Saison nach 16 Spieltagen auf dem 1. Platz abgeschlossen hatte, dominierte im Anschluss seinen Gegner und baute seine Führung auf 9:4 aus. Im 14. Leg erspielte sich Littler fünf Matchdarts, doch vergab alle. „Er war schon gedanklich im Finale“, vermutete SPORT1-Experte Robert Marijanovic.
Aus dem Nichts kam Price dann wieder heran und spielte sich zwischenzeitlich in einen Rausch. Dem Waliser gelang es, auf 9:9 zu stellen, sodass das Halbfinale in den Decider ging. „Manchmal lässt man einfach laufen und denkt gar nicht mehr darüber nach“, begründete der deutsche Darts-Spieler Gabriel Clemens bei SPORT1.
Premier League: Traumfinale perfekt!
Das entscheidende Leg spielte Littler dann von vorne weg und nutzte letztlich seinen siebten Matchdart, um den Finaleinzug perfekt zu machen.
Dort trifft er am späten Donnerstagabend auf Luke Humphries und kann nach 2024 seinen zweiten Premier-League-Titel einfahren. Diese Finalpaarung gab es bereits in den beiden vergangenen Jahren.
Humphries kassiert 1:7-Lauf
Das Halbfinale von Humphries gegen Jonny Clayton entwickelte sich ebenfalls zu einem Nervenkrimi, den der Engländer im Decider mit 10:9 für sich entschied. Zwischenzeitlich führte die Nummer zwei der Welt schon mit 6:2, doch kassierte dann einen 1:7-Lauf.
Clayton war kurz davor, den Finaleinzug klarzumachen, doch aus dem Nichts wurde Humphries wieder besser und checkte unter anderem die 121. Im entscheidenden Leg überstand er dann einen Matchdart von seinem Gegner und beendete danach die Partie.