Bei der Auslosung für das Sechzehntelfinale der UK Open ist den Organisatoren ein peinlicher Fehler unterlaufen - der aber völlig ohne Folgen blieb.
Peinliche Panne bei Darts-Auslosung
Am Freitagabend nach der abgeschlossenen Runde der letzten 64, aus der Martin Schindler als einziger Deutscher siegreich hervorging, kam es zu einer peinlichen Panne. Sportmoderator des übertragenden Senders ITV Ned Boulting zog die Kugel mit der Nummer 23 (Luke Humphries) - und warf sie im Anschluss wieder in den Lostopf, anstatt sie auf das Tableau zu legen.
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Zeremonienmeister John McDonald und Ex-Spieler Alan Warriner-Little erkannten den Fauxpas und versuchten, Boulting noch daran zu hindern, die Kugel wieder in den Lostopf reinzuwerfen.
Es gelang ihnen nicht - und von nun an folgte das eigentliche Problem. Die Protagonisten machten einfach weiter, Alan Warriner-Little zog mit der nächsten Kugel Dave Chisnall.
Boulting griff in der Folge wieder direkt zu - womöglich mit dem Ziel, die Humphries-Kugel zu finden, die gar nicht im Lostopf sein sollte - und warf die Kugel dann allerdings wieder zurück. Schließlich standen 31 Namen auf der Schablone, während Humphries' Kugel allein im Topf rotierte.
„Jetzt müssen wir, glaube ich, noch einmal abwarten, ob das alles so seine Richtigkeit hat. Es wirkt ein bisschen shady“, sagte DAZN-Reporter Adrian Geiler im Live-Kommentar. Die Auslosung blieb dennoch bestehen.