Der Frust über das Aus im Viertelfinale bei der Team-WM in Frankfurt sitzt offenbar tief. Nur kurz nach der Niederlage gegen die Niederlande verbreitete der deutsche Darts-Star bei Instagram ein Bild, das offensichtlich seine Gefühlswelt kurz vor dem Finale zwischen England und der Niederlande (10:5) beschreiben sollte.
Darts: Martin Schindlers Instagram-Post nach dem deutschen Aus sagt alles
Schindlers Wut entlädt sich nach Aus
Zu sehen: Eine Verpackung des Dartsboards Winmau Blade X, das in eine große Mülltonne gequetscht wurde. Seinen Post versah er nicht mit Worten. Das Bild sollte wohl reichen.
Schindler mit Pech am Board
Gemeinsam mit Ricardo Pietreczko hatte Schindler den Sprung unter die besten vier Mannschaften beim World Cup of Darts verpasst. Im Viertelfinale des Heimevents unterlag das deutsche Duo den niederländischen Topspielern Michael van Gerwen und Gian van Veen mit 4:8, einen Halbfinal-Einzug wie im Vorjahr verpassten sie damit diesmal knapp.
Schindler hatte unter anderem im letzten Leg der Partie Pech mit dem Board, als ein Pfeil wieder aus dem Triple herausfiel. Die Kritik an den Boards wird seit Tagen ohnehin immer größer. Der Schotte Gary Anderson hatte einen Tag zuvor bereits bei der Pressekonferenz nachdem 8:0 gegen Norwegen heftig geschimpft.
Die schlechtesten Dartsboards aller Zeiten?
„Die Dartboards sind absolut zum Kotzen. Sie sind die schlechtesten Dartboards aller Zeiten, und zitiert mich nicht dabei, fragt einfach jeden auf der Tour, der spielt“, begann der Routinier.
Einmal in Rage, war Anderson nicht mehr zu halten. „Wir rackern uns seit Monaten damit ab. Wir reden darüber, kein Spieler auf der Tour ist glücklich mit diesen Dartboards, und es tut sich rein gar nichts deswegen.“ Sein Teamkollege Cameron Menzies lachte sich direkt neben Anderson über diese Tirade kaputt.
Nun schloss sich Schindler ganz ohne Worte an. Während der deutsche Stars seinen Frust entlud, rehabilitierten sich die Dominatoren Luke Humphries und Luke Littler für das blamable Erstrunden-Aus aus dem Vorjahr. Im Finale in Frankfurt setzte sich das Duo um PDC-Weltmeister Littler gegen das niederländische Team mit Michael van Gerwen und Gian van Veen souverän mit 10:5 durch.