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DEB lässt Kreis-Zukunft offen

DEB lässt Kreis-Zukunft offen

Ein Jahr vor der Heim-WM hat der Bundestrainer Harold Kreis die dritte Turnier-Enttäuschung in Folge zu verantworten.
Das DEB-Team gewinnt sein letztes Spiel in der WM-Gruppenphase deutlich gegen Großbritannien. Jetzt muss die deutsche Auswahl auf Schützenhilfe aus Ungarn hoffen.
Ein Jahr vor der Heim-WM hat der Bundestrainer Harold Kreis die dritte Turnier-Enttäuschung in Folge zu verantworten.

Christian Künast hat die Zukunft von Harold Kreis als Eishockey-Bundestrainer offengelassen. „Darüber brauchen wir noch nicht zu sprechen. Lasst uns erstmal die Analyse machen. Das Turnier ist ja noch nicht mal zu Ende“, sagte der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) nach dem 6:3-Erfolg im letzten Vorrundenspiel der WM gegen Großbritannien.

Die deutsche Mannschaft wird wie schon im vergangenen Jahr das Viertelfinale aller Voraussicht nach beim Turnier in der Schweiz verpassen. Nur wenn Außenseiter Ungarn am Dienstag (12.20 Uhr) Lettland nach regulärer Spielzeit bezwingt, wäre Deutschland doch noch in der K.o.-Runde.

Analyse soll ab Montag beginnen

„Warum soll ich jetzt was dazu sagen“, sagte Künast: „Das hab ich noch nie gemacht und mach es auch jetzt nicht.“ Die Analyse des wohl dritten enttäuschenden Turniers in Serie nach dem Vorrunden-Aus in Dänemark und Olympia in Mailand soll ab Montag der nächsten Woche starten. Im kommenden Jahr steht die Heim-WM in Düsseldorf, Mannheim und auf Schalke an.

Bereits vor der Partie gegen Absteiger Großbritannien hatten die deutschen Fans ein Zeichen gesetzt. Bei der Vorstellung der Mannschaft begleiteten Buhrufe den Namen des 67-jährigen Kreis.

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