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Eishockey-WM: Schweiz bezwingt Angstgegner - "Schweden-Albtraum beendet"

„Schweden-Albtraum ist beendet“

Kanada hat sich bei der Eishockey-WM gegen den Erzrivalen USA revanchiert und den Titelverteidiger ausgeschaltet. Die Schweiz bezwingt ihren Angstgegner - vor den Augen von Tennis-Ikone Roger Federer.
Jubel bei den Schweizern
Jubel bei den Schweizern
© IMAGO/justpictures.ch
Kanada hat sich bei der Eishockey-WM gegen den Erzrivalen USA revanchiert und den Titelverteidiger ausgeschaltet. Die Schweiz bezwingt ihren Angstgegner - vor den Augen von Tennis-Ikone Roger Federer.

Kanada feiert eine kleine Revanche, die Schweiz träumt weiter vom Heimtriumph: Der Rekordchampion und der Gastgeber sind bei der Eishockey-WM ins Halbfinale eingezogen.

Die Kanadier schalteten den Erzrivalen und Titelverteidiger USA in der Wiederauflage des Olympia-Finals von Mailand mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) aus, die Schweizer rangen im Viertelfinale ihren Angstgegner Schweden mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) nieder. „Schweden-Albtraum ist beendet, Gold-Traum lebt“, titelte der Blick.

Toptalent Macklin Celebrini (19.), Dylan Holloway (30.), Connor Brown (59.) und Superstar Sidney Crosby (59.) führten Kanada in Fribourg in die Vorschlussrunde, vor 95 Tagen hatten die Ahornblätter im Endspiel der Winterspiele gegen das US-Team noch dramatisch mit 1:2 nach Verlängerung verloren. Jet Greaves parierte alle 34 Schüsse des Weltmeisters.

Eishockey-WM: Federer heizt die Schweiz ein

In Zürich brachte Linus Karlsson (7.) die Schweden in Führung. Nachdem ein Powerplay-Treffer der „Tre Kronor“ nach Videobeweis aberkannt worden war, glich NHL-Star Roman Josi (14.) aus. Denis Malgin (33.) und Calvin Thürkauf (37.) schossen die Schweizer, die vor der Partie von Tennis-Ikone Roger Federer in der Kabine eingeheizt worden waren, zum Sieg und zum Ende der Negativserie von acht WM-Pleiten nacheinander gegen Schweden.

„Und der ehemalige Tennis-Maestro Roger Federer bimmelt an der Glocke, als gäbe es kein morgen“, war beim Blick zu lesen.

Norwegen schreibt derweil weiter ein Eishockey-Märchen: Der Außenseiter bezwang Lettland mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und erreichte zum ersten Mal ein WM-Halbfinale. Tinus Koblar (28.) und Noah Steen (60.) erzielten die Treffer für die Skandinavier, die die Gruppe B sensationell auf Platz zwei beendet hatten. Der Straubinger DEL-Torhüter Henrik Haukeland war in 34 Versuchen nicht zu bezwingen.

Finnland setzt sich gegen Tschechien durch

Finnland setzte sich mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) gegen Tschechien durch. Sakari Manninen (8.), Anton Lundell (15.), Konsta Helenius (22.) und Lenni Hameenaho (56.) trafen für den Olympia-Dritten, Filip Hronek (31.) für den Weltmeister von 2024.

Im Halbfinale am Samstag treffen die Finnen auf Kanada, die Schweiz bekommt es mit Norwegen zu tun.

Die US-Amerikaner verpassen damit die erfolgreiche Titelverteidigung. Der ersatzgeschwächte Titelverteidiger, der in der Schweiz in Matthew Tkachuk nur auf einen Goldmedaillengewinner setzen konnte, hatte bereits in der Vorrunde große Probleme und die Gruppe A knapp vor Deutschland auf Platz vier abgeschlossen, wodurch es bereits früh im Turnier zum Duell der Erzrivalen kam.


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)