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WM: Ehemaliger DEB-Kapitän vermisst "Drecksack" im Team

Ex-DEB-Kapitän vermisst „Drecksack“

Der ehemalige DEB-Kapitän Moritz Müller vermisst bei der WM die nötigen Charaktere im deutsche Team. Hinsichtlich der offensiven Flaute benötige die Mannschaft nun neue Impulse.
Auch gegen Lettland verliert die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis - trotz Verstärkung durch NHL-Stürmer Lukas Reichel. Das ausgerufene Ziel gerät zunehmend in Gefahr.
Der ehemalige DEB-Kapitän Moritz Müller vermisst bei der WM die nötigen Charaktere im deutsche Team. Hinsichtlich der offensiven Flaute benötige die Mannschaft nun neue Impulse.

Nach dem Fehlstart der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in die WM in der Schweiz vermisst der langjährige Kapitän Moritz Müller einen „Drecksack“ im Team.

„Einer, der unkonventionell eine Lücke reißt, einen über den Haufen fährt, ins Tor reinrumpelt“, sagte der 40-Jährige, der die Weltmeisterschaft als Experte von MagentaTV verfolgt, vor dem richtungweisenden Duell mit der Schweiz am Montagabend.

Deutsche Torflaute: „Hatte das Gefühl, die könnten nochmal 60 Minuten spielen“

Bislang hat das Team von Trainer Harold Kreis in zwei Spielen erst ein Tor erzielt. Vor allem beim bitteren 0:2 gegen Lettland war die Offensive harmlos.

„Ich hatte das Gefühl, die könnten heute nochmal 60 Minuten spielen und es würde kein Tor für Deutschland fallen“, sagte Müller, der aus persönlichen Gründen seine WM-Teilnahme als Spieler abgesagt hatte.

Nun müsse „ein Impuls durch ein Meeting kommen“, meinte der Verteidiger der Kölner Haie: „Nicht nur ein Meeting der Spieler, sondern angeleitet. Dass man sagt: Okay, wir haben folgende Idee, folgenden Plan. Dann baut man den Glauben der Truppe über diesen neuen Plan wieder auf.“

Man müsse sich dabei „ehrlich in die Augen schauen. Und wenn irgendwo nicht dran geglaubt wird, muss das ehrlich angesprochen werden.“

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