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Eishockey-WM: Ausgerechnet jetzt kommt auch noch er

Ausgerechnet jetzt kommt er

Die USA können bei der Eishockey-WM in den anstehenden Spielen auf Matthew Tkachuk bauen. Der NHL-Superstar, der bei Olympia Draisaitl verspottet hatte, ist in Zürich angekommen und feiert gegen Deutschland sein WM-Debüt.
Im Duell der WM-Mitfavoriten kassiert die USA eine deftige Abreibung gegen Finnland. Davon könnte auch Deutschland profitieren.
Die USA können bei der Eishockey-WM in den anstehenden Spielen auf Matthew Tkachuk bauen. Der NHL-Superstar, der bei Olympia Draisaitl verspottet hatte, ist in Zürich angekommen und feiert gegen Deutschland sein WM-Debüt.

Gute Nachrichten für die USA, schlechte Nachrichten für Deutschland! NHL-Superstar Matthew Tkachuk ist am Dienstag in der Schweiz angekommen und feiert am Abend (ab 20:20 Uhr im LIVETICKER) gegen das DEB-Team sein Debüt bei der Eishockey-WM.

Tkachuk ist neben dem Finnen Aleksander Barkov und dem Schweizer Roman Josi wohl der größte Star der Teams aus Deutschlands Gruppe A. Speziell in den vergangenen Jahren war kein Spieler so erfolgreich wie der 28-Jährige.

Mit seinen Florida Panthers gewann er 2024 und 2025 den Stanley Cup und spielte in beiden Cup-Runs eine absolut entscheidende Rolle. In 47 Playoff-Spielen kam er in beiden Jahren zusammen auf 14 Tore und 31 Vorlagen. Zudem ging er als absoluter Leader voran, der dem Gegner auch mal ordentlich unter die Haut geht.

Tkachuk verspottete Draisaitl bei Olympia

In dieser Rolle war er Anfang des Jahres auch eine der tragenden Säulen bei Olympia. In sechs Spielen legte er sechs Treffer auf und holte mit den USA gegen den Erzrivalen Kanada Gold im Olympia-Finale.

Dabei sorgte er in Deutschland auch für Wirbel, weil er Leon Draisaitl auf dem Feld verspottete. „Immer die Brautjungfer, Leon. Nie die Braut. Wenn du ein bisschen besser wärst, hättest du vielleicht eine Chance“, sagte er zum deutschen Superstar – in Anlehnung an die Finalniederlagen des Deutschen in der NHL 2024 und 2025 gegen Tkachuks Panthers.

Eishockey-WM: Tkachuk will in den Triple-Gold-Club

Abseits der Olympischen Spiele lief die Saison für Tkachuk äußerst durchwachsen. Mit einer Hüften- und Leisten-Verletzung verpasste er Großteile der NHL-Saison. Insgesamt spielte er nur 31 Partien (13 Tore und 21 Vorlagen). Auch weil er so lange fehlte, verpassten die Panthers als Titelverteidiger die Playoffs.

Trotz der von Verletzungen geplagten Saison entschied sich Tkachuk dazu, zur WM in die Schweiz zu reisen. Wohl auch, weil ihm ein historischer Meilenstein winken könnte. Gelingt den USA bei der WM die Titelverteidigung, würde der Stürmer in den legendären Triple-Gold-Club (Stanley-Cup-Sieger, Olympiasieger, Weltmeister) einziehen. Bisher gelang dies noch keinem US-Eishockey-Spieler.

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Dass der Superstar erst am Dienstag in Zürich ankam, hatte übrigens einen erfreulichen Grund. Tkachuk wurde kürzlich erstmals Vater und verbrachte die ersten Tage noch in den USA mit seinem Kind.

Deutschland und USA brauchen dringend den Sieg

Doch jetzt ist er voller Freude in der Schweiz angekommen und feiert schon heute gegen Deutschland sein WM-Debüt. Die Star-Power hat das US-Team auch bitter nötig. Bisher gelang nur ein Pflichtsieg gegen Großbritannien (5:1). Gegen die Schweiz (1:3) und gegen Finnland (2:6) hagelte es dagegen bittere Niederlagen.

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Es wurde deutlich, dass dem US-Team, das voller NHL-Rollenspieler und Talenten ist, ein echter Star und Anführer fehlt. Doch dieser ist jetzt da. Aus Sicht des deutschen Teams kommt er ausgerechnet jetzt. Deutschland braucht im Duell unbedingt den ersten Sieg. Eine vierte Niederlage könnte unter bestimmten Konstellationen bereits das vorzeitige Aus bedeuten.