Rund um das schwedische Eishockey-Team herrschte nach dem Viertelfinal-Aus gegen WM-Gastgeber Schweiz dicke Luft. Vor allem die harte Gangart der Schweizer stieß den Skandinaviern hinterher sauer auf.
Wut nach Aus bei der Eishockey-WM: "Feige Schiedsrichter"
Schweden wütet: „Feige Schiris“
„Es war unglaublich hässlich“, meinte Jungstar Ivar Stenberg nach der 1:3-Niederlage des elfmaligen Weltmeisters und schimpfte über „feige Schiedsrichter“.
Eishockey-WM: Sundqvist verließ Halle im Rollstuhl
Die Schweden fühlten sich von den finnischen Referees massiv benachteiligt – vor allem, weil diese einen klaren Kniecheck des NHL-Stürmers Timo Meier im zweiten Drittel nicht mit einer großen Strafe geahndet hatten. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Oskar Sundqvist musste verletzt vom Eis und im Rollstuhl die Halle verlassen.
„Er könnte sechs Monate ausfallen, vielleicht steht sogar seine gesamte Karriere auf dem Spiel“, sagte TV-Experte Erik Granqvist bei Viaplay, „das war wahnsinnig dreckig.“
TV-Experten wüten nach Kniecheck
Granqvist echauffierte sich weiter: „Das ist wirklich eine schwache Schiedsrichterentscheidung. Das ist eine klare Fünf-Minuten-Strafe, das ist ein krasses Foul von Meier. Das ist so verdammt schlecht vom Schiedsrichter.“
Und auch Schwedens Eishockeylegende Peter Forsberg meinte: „Mit dem Knie so reinzugehen, ist absolut gefährlich.“
Diskussionen um aberkanntes Tor für Schweden
Zuvor hatte das Schiedsrichterduo Riku Brander und Mikko Kaukokari das vermeintliche schwedische 2:0 durch Sundqvist (12.) nach Videobeweis zurückgenommen, weil er den Puck mit dem Schlittschuh über die Linie gekickt haben soll – eine knifflige, aber wohl richtige Entscheidung.
„In meiner Welt kann ich es mir nicht erklären, warum das kein Tor ist“, haderte Abwehrspieler Mattias Ekholm hinterher mit der Entscheidung.
Zudem verloren die Schweden ihren Kapitän Oliver Ekman-Larsson, der nach einem harten Check von Nino Niederreiter unglücklich mit dem Gesicht aufs Eis gefallen war.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)