Die deutschen Eishockey-Frauen müssen ihren Kader für die WM in Tschechien kurzfristig umstrukturieren. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Freitag mitteilte, sind Nina Christof und Anna Rose fünf Tage vor dem Auftaktspiel abgereist. Angreiferin Christof hatte sich im Vorbereitungsspiel gegen die Schweiz (3:2) eine Oberkörperverletzung zugezogen, die Memmingerin Rose fällt krankheitsbedingt aus.
Eishockey-Frauen beklagen Ausfälle
Als Ersatz wurde Lucia Schmitz von den Mad Dogs Mannheim nachnominiert, die 24-Jährige ist in Füssen zum Team gestoßen und hat bereits ihr erstes Training absolviert.
WM-Generalprobe gegen Japan
Am Samstag reist die Nationalmannschaft nach Tschechien in den WM-Spielort Budweis. Dort bestreitet die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod am Sonntag um 15 Uhr gegen Japan ihr letztes Vorbereitungsspiel vor dem WM-Start, ehe am 9. April das erste WM-Spiel gegen Schweden ansteht.
Die weiteren Vorrundengegner in der Gruppe B sind Norwegen, Ungarn und Japan. Die ersten drei Teams erreichen das Viertelfinale. Im vergangenen Jahr hatte die DEB-Auswahl nur knapp das Halbfinale verpasst, im Februar schaffte sie in Bremerhaven die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina 2026. Für die WM hat MacLeod große Ziele: „Wir wollen eine Medaille.“