Maximilian Wittek vom VfL Bochum hat sich nach der 2:3-Niederlage gegen Holstein Kiel vehement über das Verhalten von Schiedsrichter Patrick Alt beschwert.
2. Bundesliga: Heftige Kritik am Schiedsrichter: "Er ist nur am schreien"
Heftige Kritik am Schiedsrichter
„Eine Sache liegt mir noch auf dem Herzen, für den Schiedsrichter Patrick Alt. Gar nicht seine Entscheidungen, aber er sollte seine Umgangsart auf dem Platz doch mal bedenken“, monierte Wittek nach dem Spiel bei Sky.
Wittek: „Es ist ganz unangenehm gewesen“
Was genau Wittek an Schiedsrichter Alt auszusetzen hatte: „Er ist nur am schreien. Es ist ganz unangenehm auf dem Platz heute gewesen, muss ich ehrlich sagen. Man kann nicht wirklich ruhig reden. Ich weiß nicht, warum.“
Dabei habe es das Spiel „gar nicht hergegeben“, meinte Wittek trotz zweier Platzverweise (Bochums Matús Bero sah Gelb-Rot in der 58. Minute und Kiels Umut Tohumcu sah Gelb-Rot in der 90. Minute; d. Red.).
„Das wollte ich heute einfach mal loswerden. Das mache ich eigentlich nie, habe ich auch noch nie gemacht. Aber heute hat es mir doch ein bisschen aufgestoßen“, ärgerte sich der 30-Jährige.
Emotionale Szene zwischen Wittek und Rösler
Auch zwischen Wittek und Trainer Uwe Rösler war es auf dem Rasen zu einem kleinen Konflikt gekommen, nachdem Rösler den am Boden liegenden Abwehrspieler aufrichten wollte. „Der Trainer wollte mich einfach schnell wieder auf dem Platz haben und weiterspielen lassen“, erklärte Wittek.
„Er hat mir ein bisschen den Fuß weggezogen. Ist aber schnell abmoderiert. Das gehört dazu. Jeder weiß, dass Uwe emotional dabei ist, ich bin auch ein emotionaler Spieler“, meinte Wittek.