Erstaunlicher Vorgang beim 1. FC Kaiserslautern: Trainer Torsten Lieberknecht hat einen Mitarbeiter öffentlich zurechtgewiesen, weil dieser ihm Insider-Informationen zum kommenden Derby-Gegner Karlsruher SC zuspielen wollte.
2. Bundesliga: "Hochgradig asozial" - bizarre Anklage bei Lautern
„Hochgradig asozial“: Wirbel beim FCK
Lieberknecht reagierte in seiner Ansage auf einen Bericht der Badischen Zeitung, die zuvor geschrieben hatte, dass ein FCK-Mitarbeiter das Training des KSC ausspioniert habe.
„Nein, das kann ich nicht bestätigen”, sagte er zunächst, ehe er ausführte: „Ich kann nur eines sagen, was ich sehr befremdlich fand: Gestern kam ein Mitarbeiter auf mich zu. Er hatte Infos aus dem innersten Circle vom KSC, die uns vielleicht hätten helfen können. Ich habe ihn erst mal zusammengefaltet, weil ich das meinem Trainerkollegen gegenüber hochgradig asozial finde. Solche Sachen gehen nicht.“
Lieberknecht empört: „Weiß nicht, was ich tun würde“
Lautern trifft am Sonntag (13.30 Uhr) im Südwest-Derby auf den KSC. Auf unlautere Vorteile wolle er dabei nicht setzen, erklärte Lieberknecht: „Wenn das bei mir passieren würde, und aus dem innersten Circle, in dem wir immer zusammensitzen, Informationen rauskommen würden, da weiß ich nicht, was ich tun würde.“
Der betroffene Mitarbeiter wisse nun, dass er „mit solchen Sachen“ nicht auf ihn zukommen solle: „Das ist hochgradig asozial. Abhaken, fertig, jetzt konzentrieren wir uns auf das Derby.“
Lautern liegt elf Punkte hinter dem dritten Platz, der KSC hat weitere drei Zähler Abstand.
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