2. Bundesliga>

Später Sieg: Hannover hält Aufstiegstraum am Leben

Hannover hält Aufstiegstraum am Leben

Hannover 96 bezwingt den Karlsruher SC spät. Der Aufstiegsaspirant aus Niedersachsen bleibt die beste Auswärtsmannschaft der Liga.
Der FC Bayern baut derzeit viele Talente in den Profikader ein. Mit Noel Aseko kehrt ein Bayern-Juwel im Sommer aus Hannover zurück - ein Signal an den Campus, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger im Podcast "Die Bayern-Woche".
Hannover 96 bezwingt den Karlsruher SC spät. Der Aufstiegsaspirant aus Niedersachsen bleibt die beste Auswärtsmannschaft der Liga.

Hannover 96 hat erneut seine Qualität als beste Auswärtsmannschaft der 2. Fußball-Bundesliga unter Beweis gestellt und seinen Traum vom Aufstieg am Leben gehalten. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz gewann beim Karlsruher SC mit 3:1 (1:1) und springt damit vorerst an der SV Elversberg vorbei auf den Relegationsplatz. Pünktlich zum Saisonfinale präsentieren sich die Niedersachsen stabil: Seit inzwischen sechs Spielen ist Hannover ohne Niederlage.

Mustapha Bundu (16.) nährte Hannovers Aufstiegsträume zunächst, ehe Fabian Schleusener (44.) für den KSC ausglich. In der Schlussphase sorgten Kolja Oudenne (81.) und Daisuke Yokota (90.+8/Foulelfmeter) letztlich für Hannoveraner Jubel.

Beide Teams starteten verhalten in die Partie, große Chancen gab es in der ersten Viertelstunde auf keiner Seite. Untypisch für Hannover unter Titz war die Führung mit dem ersten Torschuss: Anstelle üppiger Chancenverschwendung bedankte sich Bundu direkt für den Startelfeinsatz.

2. Bundesliga: Joker lassen Hannover träumen

Karlsruhe agierte zu statisch und fand offensiv überhaupt nicht statt – bis kurz vor dem Halbzeitpfiff: Zunächst vergab Philipp Förster (40.) eine Riesengelegenheit, kurz darauf machte es Schleusener aus kurzer Distanz besser.

Spätestens mit dem Ausgleich ging bei Hannover die Struktur im Spiel verloren. Das Spiel plätscherte mit wenigen Chancen dahin: Havard Nielsens Versuch klärte Marcel Franke für den bereits geschlagenen Hans Christian Bernat (78.). Schließlich war es dann der eingewechselte Oudenne, der 96 weiter von der Bundesliga-Rückkehr träumen lässt. Nachdem Bernat Husseyn Chakroun in der Nachspielzeit elfmeterwürdig von den Beinen geholt hatte, traf Yokota zudem zum 3:1-Endstand.

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