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Mit Freibier und Derby-Vorfreude: Schalke feiert die Schale

Mit Freibier und Derby-Vorfreude: Schalke feiert die Schale

Der FC Schalke 04 feiert den Aufstieg und Trainer Miron Muslic. Trotz einer anstrengenden Saison richtet sich der Blick bereits auf das Derby gegen Borussia Dortmund.
Jubel bei Schalke
Jubel bei Schalke
© picture-alliance/dpa/SID/Bernd Thissen
Der FC Schalke 04 feiert den Aufstieg und Trainer Miron Muslic. Trotz einer anstrengenden Saison richtet sich der Blick bereits auf das Derby gegen Borussia Dortmund.

Miron Muslic gab der silbernen „Felge“ drei innige Küsschen – die Belohnung seiner traumhaften Premierensaison genoss der Erfolgstrainer von Zweitliga-Meister Schalke 04 noch einmal in vollen Zügen.

„Ganz ehrlich: Ich bin müde“, gab der 43-Jährige inmitten der Feierlichkeiten dann aber am Sky-Mikrofon zu: „Ich habe die letzten elf Monate durchgearbeitet. Aber das war es wert.“

Um 17.42 Uhr stemmte Kenan Karaman die Schale in die Höhe, der Schalker Kapitän wurde von der Deutschen Fußball Liga (DFL) zudem als bester Spieler der Zweitliga-Saison ausgezeichnet und von seinen Mitspielern durch die Luft geworfen. Und „Partykapitän“ Timo Becker gab mal wieder den Feierbefehl: „Eine Stunde Freibier für alle!“, gröhlte er durchs Stadionmikrofon.

Muslic? „Du glaubst ihm alles“

„Dieses Gefühl hatte ich noch nie. Das ist unbeschreiblich. Ich kann es gar nicht in Worte fassen“, sagte Becker: „Dass wir das so gezogen haben, mit all den Verletzungen haben wir uns nie beschwert. Chapeau an diesen Verein, an diese Mannschaft, was wir da geleistet haben.“

Karaman hob erneut die Bedeutung von Muslic hervor: „Seit Tag eins hat Miron uns die Richtung vorgegeben. Und er hat so ein Feuer mitgebracht. Du glaubst ihm alles. Du hast gar keine Chance, da nicht dran zu glauben. Ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen“, sagte der 32-Jährige.

Aber auch Karaman hatte mit seinen 14 Treffern einen großen Anteil an der Bundesliga-Rückkehr. „Genau vor einem Jahr“, nachdem S04 beinahe in die 3. Liga abgestürzt war, „haben die Fans uns den Rücken zugedreht – auch zu Recht“, sagte er: „Jetzt nach einem Jahr stehen wir hier mit der Schale.“

Karaman schielt auf das Derby

Er habe seinen Mitspielern gesagt, „dass die das geschafft haben, den Menschen wieder Hoffnung, Liebe und Glaube zu geben. Das zeichnet unsere Mannschaft aus.“

Genau mit diesem Zusammenhalt soll es nun auch in der Bundesliga klappen. Becker freut sich besonders auf die Duelle mit Erzrivale Borussia Dortmund: „Ich habe schonmal ein Derby gespielt, damals ohne Fans. Ich will unbedingt in dieser Donnerhalle da drüben auch mal ein Derby spielen und denen mal zeigen, was Schalke bedeutet“, sagte der 29-Jährige.

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