Der 1. FC Magdeburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga den zumindest vorübergehenden Sprung auf Platz drei der Tabelle verpasst. Das Team von Trainer Petrik Sander musste sich bei Greuther Fürth mit einem 1:1 (1:1) begnügen, bleibt aber mit zehn Punkten aus sechs Spielen oben dabei. Fürth (6 Punkte) liegt im Mittelfeld.
Magdeburg verpasst gegen Fürth Sprung auf Platz drei
Magdeburg verpasst gegen Fürth Sprung auf Platz drei
In Fürth brachte Emmanuel Iyoha (5.) die Gäste mit seinem vierten Saisontor in Führung. Omar Sillah (20.) glich in einem kurzweiligen Spiel mit vielen Strafraumszenen noch in der ersten Halbzeit aus.
2. Bundesliga: Iyohas frühe Führung reicht nicht
Die unter Trainerfuchs Sander stark in die Saison gestarteten Magdeburger begannen erneut mutig und wurden gleich bei ihrer ersten Chance belohnt. Nach einer schönen Kombination traf Iyoha mit einem satten Schuss zur Führung.
Erst nach einer guten Viertelstunde befreite sich Fürth etwas, der Ausgleich fiel dennoch überraschend – und galt erst mit Verspätung: Der VAR deckte auf, dass Sillah bei seinem Treffer aus dem Getümmel nicht im Abseits stand.
Nach der Pause hatten Sillah (46.) und Shinta Appelkamp (56.) die Fürther Führung auf dem Fuß, beide scheiterten aber am glänzend reagierenden FCM-Keeper Dominik Reimann. Auf der Gegenseite verpasste Iyoha (65.) seinen zweiten Treffer knapp, Florian Hellstern im Fürther Tor parierte stark.
Fürth-Coach mit skurriler Szene
Fürth-Coach Heiko Vogel sprach nach Abpfiff bei Sky von einem „sehr komplexen Spiel“ sowie einem „leistungsgerechten Unentschieden“. Den Magdeburgern sprach er ein „großes Kompliment aus, weil es für uns sehr schwer war.“
Währen der Partie war Vogel mit einer kuriosen Szene aufgefallen: Fürths Mittelfeldspieler Paul Will war in einem Luftzweikampf zu Boden gegangen – Vogel mimte das Duell gegenüber des Vierten Offiziellen Felix Prigan seinerseits mit einer sehr ausfallenden Geste und setzte symbolisch zum Ellenbogenschlag an.