Ist die Zeit von Jürgen Klopp bei Red Bull bald vorbei? Laut eines Berichts der Salzburger Nachrichten, die bei Themen zum Weltkonzern gewöhnlich gut informiert sind, soll der Head of Global Soccer vor dem Aus beim österreichischen Unternehmen stehen. Klopp sei „nicht mehr unumstritten“ und werde „zunehmend kritisch gesehen“.
"Völliger Schwachsinn": RB-Boss reagiert auf brisanten Klopp-Bericht
RB-Boss reagiert auf Klopp-Bericht
Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bestritt die Berichte. „Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen“, meinte Mintzlaff auf SID-Anfrage.
„Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp. Er investiert sehr viel, ist in permanentem Austausch mit unseren Trainern sowie Sportdirektoren und entwickelt unsere Red Bull Fußballphilosophie nachhaltig weiter“, führte Mintzlaff aus. „Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist. Darauf legen wir unseren gesamten Fokus und unsere Energie.“
Klopp angeblich unzufrieden
Die Salzburger Nachrichten hatten vermeldet, dass Klopp unzufrieden sei und auch die sportliche Entwicklung seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 noch Wünsche offen lasse. In der Folge stünde eine vorzeitige Trennung zur Debatte. Derzeit läuft sein Vertrag noch bis 2029.
Wie die österreichische Zeitung berichtet hatte, würde Red Bull dem ehemaligen Trainer von Liverpool und Borussia Dortmund im Falle eines Abgangswunsches keine Steine in den Weg legen. Klopps Berater Marc Kosicke sowie der Red-Bull-Konzern äußerten sich auf SID-Anfrage zunächst nicht zu den Spekulationen.
Prominenter Name als möglicher Klopp-Nachfolger
Sogar ein Favorit auf die mögliche Nachfolge des 58-Jährigen wurde bereits gehandelt. Oliver Glasner, der seinen Abschied als Trainer von Crystal Palace bereits verkündet hat, wurde diesbezüglich ins Spiel gebracht.
Mehr noch: Der Österreicher soll sich Klopps Rolle sogar zutrauen und vorstellen können. In der Vergangenheit war der 51-Jährige bereits in Manager-Funktion als Sportkoordinator bei RB Salzburg aktiv.
Real Madrid wurde Interesse nachgesagt
Klopp, der mit Borussia Dortmund und dem FC Liverpool zahlreiche Titel gewann, war in verschiedenen Medien zuletzt immer wieder mit großen Klubs in Verbindung gebracht worden, so auch mit Real Madrid nach der Trennung Xabi Alonso.
„Ich bin als Mensch an einem Punkt, an dem ich vollkommen zufrieden bin mit meiner Situation. Ich möchte nirgendwo anders sein“, sagte Klopp zuletzt der Nachrichtenagentur AFP dazu. Er werde nicht aufgeregt, wenn er höre, dass Real Madrid angeblich Interesse habe, „falls das überhaupt der Fall sein sollte - aber das sind nur Spekulationen der Medien.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)