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Trainer-Beben? Allegri und Spalletti droht offenbar Aus

Trainer-Beben in Italien?

Luciano Spalletti steht bei Juventus Turin in der Kritik, auch auf Milan-Coach Massimiliano Allegri wächst der Druck. Beide Trainer müssen um ihren Job bangen.
Luciano Spalletti wird das Traineramt von Juventus Turin zunächst bis Saisonende übernehmen. Mit der Qualifikation für die Champions League hat er das Minimalziel für die Alte Dame bereits vorgegeben.
Luciano Spalletti steht bei Juventus Turin in der Kritik, auch auf Milan-Coach Massimiliano Allegri wächst der Druck. Beide Trainer müssen um ihren Job bangen.

Nach dem verpassten Einzug in die Champions League wackeln bei den italienischen Traditionsvereinen AC Mailand und Juventus Turin die Trainerstühle. Sowohl Milan-Coach Massimiliano Allegri als auch Luciano Spalletti bei Rekordmeister Juventus müssen um ihren Job bangen.

Spalletti steht nach dem 2:2 beim FC Turin in der Kritik und räumte ein, dass seiner Mannschaft in entscheidenden Saisonphasen mentale Stabilität und Persönlichkeit gefehlt hätten.

Spalletti weist Rücktrittsgerüchte zurück

„Manchmal waren wir voller Zweifel und konnten auf schwierige Situationen nicht reagieren. Das Spielfeld lügt nie“, sagte der 67-Jährige. Nichtsdestotrotz schloss der frühere Nationaltrainer einen Rücktritt aus: „Jetzt beginnen wir wieder von vorn.“

Milan-Trainer Allegri sagte nach dem 1:2 gegen Cagliari Calcio: „Ich bin enttäuscht und wütend. Wir hatten nicht damit gerechnet, die Champions League zu verpassen.“ Er erklärte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt: „Wir müssen die Saison insgesamt bewerten, erst danach werden wir Entscheidungen treffen.“

Im Fall der Königsklassen-Qualifikation wäre der Vertrag des 58-Jährigen automatisch um ein Jahr verlängert worden. Allegri, der nach einer ersten Amtszeit von 2010 bis 2014 im Mai 2025 zu Milan zurückgekehrt war, hatte während der gesamten Saison immer wieder betont, dass die Qualifikation das Mindestziel des Klubs um Sturm-Leihgabe Niclas Füllkrug sei.

In der Königsklasse spielen neben Meister Inter Mailand auch der SSC Neapel sowie der AS Rom und Champions-League-Debütant Como 1907. Juve und Milan müssen sich hingegen in der nächsten Saison mit der Europa League begnügen.