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Ismaik meldet sich nach 1860-GAU: "Ich bin weiterhin hier"

Ismaik: „Und ich bin weiterhin hier“

Trotz der Kündigung des Kooperationsvertrags denkt Investor Hasan Ismaik bei 1860 München noch lange nicht ans Aufgeben.
Erneuter Paukenschlag bei 1860 München. Der e. V. des Traditionsvereins kündigt die Kooperation mit Investor Hasan Ismaik. Jedoch ist der Ausgang dieses neuen Kapitels in der bewegten Geschichte des Vereins noch offen.
Trotz der Kündigung des Kooperationsvertrags denkt Investor Hasan Ismaik bei 1860 München noch lange nicht ans Aufgeben.

Die Unruhe rund um den TSV 1860 München nimmt kein Ende. Nach dem Lizenzentzug für die 3. Liga und der Kündigung des Kooperationsvertrags mit Investor Hasan Ismaik hat sich der jordanische Geschäftsmann erneut zu Wort gemeldet – und sich dabei kämpferisch gegeben.

Seine Überzeugung, dass der Verein eine stabilere und erfolgreichere Zukunft verdient habe, sei unverändert, schrieb Ismaik in den sozialen Medien: „Mein Glaube daran, dass Dialog, gegenseitiger Respekt und die Fähigkeit, zusammenzuarbeiten, der einzige Weg sind, diese Zukunft aufzubauen. Und ich bin weiterhin hier. Ich glaube weiterhin an diesen Verein, und gemeinsam werden wir diese Zukunft aufbauen.“

Ismaik kündigt erneut rechtliche Schritte an

Ob Ismaik selbst noch ein Teil dieser Zukunft sein wird, ist indes äußerst fraglich. Am Donnerstagabend hatte der Verein mitgeteilt, dass der geschlossene Kooperationsvertrag mit dem Jordanier „aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung gekündigt“ worden sei.

Ismaik hatte am Freitag in der SZ bereits rechtliche Schritte angekündigt, die er nun in seiner an die Löwen-Fans gerichteten Wortmeldung erneuerte.

„Was die aktuellen Auseinandersetzungen und die jüngsten Entscheidungen betrifft, so werden diese über die entsprechenden rechtlichen und institutionellen Wege behandelt werden“, schrieb Ismaik.

Ismaik erklärt Engagement für 1860 München

Zugleich rechtfertigte er sein 15-jähriges Engagement für den Münchner Traditionsverein. „Ich habe dies nicht getan, weil ich der Verein sein wollte, in seinem Namen sprechen wollte oder mich über seine Geschichte und seine Fans stellen wollte. Ich habe es getan, weil ich dem Verein helfen und Teil seiner Zukunft sein wollte.“

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Ismaik war im Mai 2011 bei 1860 eingestiegen, jedoch wurde die Zusammenarbeit immer wieder von Streitigkeiten zwischen dem Ismaik-Lager und den Vertretern des Muttervereins überlagert.

Nach dem Zwangsabstieg geben die 1860-Anhänger unterdessen scharenweise ihre gekauften Drittliga-Dauerkarten zurück, die von der Insolvenz bedrohte Spielbetriebs-KGaA gerät dadurch unter weiteren finanziellen Druck.