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Absolutes Kuriosum in der Conference League

Kuriosum in der Conference League

Heart of Midlothian hat in der Conference League ein besonderes Kunststück vollbracht. Der schottische Klub übersteht die Qualifikation ohne einen Sieg.
Hearts-Spieler jubeln in Wien
Hearts-Spieler jubeln in Wien
© picture-alliance/APA-Images/SID/GEORG HOCHMUTH
Heart of Midlothian hat in der Conference League ein besonderes Kunststück vollbracht. Der schottische Klub übersteht die Qualifikation ohne einen Sieg.

Der schottische Vizemeister Heart of Midlothian hat in der Conference League ein besonderes Kunststück vollbracht. Der Klub aus Edinburgh hat keines seiner sechs Spiele in der Qualifikation nach 90 oder 120 Minuten gewonnen – und darf trotzdem in der Ligaphase des kleinsten Europapokals antreten.

Wie das? Los ging es in der zweiten Qualirunde, noch in der Champions League, gegen Sturm Graz. Gegen den österreichischen Vizemeister setzte es zwei Pleiten (0:4, 0:2), woraufhin die Hearts in die Europa League „abstiegen“. Dort waren die Schotten in der dritten Qualirunde gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon chancenlos (1:6/1:1) und wurden in die Conference League relegiert.

Hearts verpassten Meisterschaft auf dramatische Weise

In den dortigen Playoffs glückte gegen Österreichs Rekordchampion Rapid Wien ebenfalls kein „echter“ Sieg (2:2, 2:2 n.V.), aber das 4:3 im Elfmeterschießen am Mittwochabend ließ die Hearts doch noch jubeln. Für den Klub ist der Einzug in die Ligaphase Balsam auf die tief klaffende Wunde aus dem Mai, als der HMFC am letzten Spieltag der schottischen Liga den ersten Meistertitel seit 1960 gegen Rivale Celtic Glasgow (1:3) auf dramatische Weise verspielte.

„Ich bin so stolz auf die Jungs“, sagte Trainer Wouter Vrancken, der wie ein Dutzend Profis neu im Klub ist. „Sie haben sich belohnt, ich freue mich sehr für sie.“ Auch ohne „echten“ Sieg.