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Trauer um Mitglied eines legendären DDR-Meisterteams: Peter Müller ist tot

Chemnitz-Legende Peter Müller tot

Der Chemnitzer FC trauert um ein Mitglied seines einzigen DDR-Meisterteams, das dem Klub auch nach der aktiven Karriere sein Leben gewidmet hat.
Peter Müller bei einer Ehrung im Jahr 2018
© IMAGO / Kruczynski
Der Chemnitzer FC trauert um ein Mitglied seines einzigen DDR-Meisterteams, das dem Klub auch nach der aktiven Karriere sein Leben gewidmet hat.

Der Chemnitzer FC trauert um ein Mitglied seiner legendären DDR-Meistermannschaft von 1967: Peter Müller ist im Alter von 79 Jahren gestorben.

Müller war 1965 in die erste Mannschaft des Chemnitzer FC, damals noch als FC Karl-Marx-Stadt firmiert, in die DDR-Oberliga aufgestiegen. In der Spielzeit 1966/67 war der damals 20 Jahre Abwehrspieler Stammakteur im Kader des damaligen Coachs Horst Scherbaum, das den ersten und einzigen Meistertitel des Klubs errang.

Müller holte DDR-Meistertitel 1966/67

 In 15 aktiven Jahren bei den Sachsen absolvierte Müller 343 Spiele, darunter zwei Partien im Europapokal der Landesmeister gegen den RSC Anderlecht. Auch für DDR-Jugendauswahlen stand Müller auf dem Platz.

In einer Mitteilung ließ der heutige Chemnitzer Vorstandsvorsitzende Helmut Brunnhuber verlauten: „Die Nachricht von Peters Tod hat uns tief getroffen. Peter Müller hat den Chemnitzer Fußball nicht nur als Teil einer der erfolgreichsten Mannschaften unserer Vereinsgeschichte geprägt, sondern dem Klub einen großen Teil seines Lebens gewidmet.“

Als Spieler, Geschäftstellenleiter und langjähriger Wegbegleiter habe „er über Generationen hinweg Verantwortung übernommen und wichtige Entscheidungen für die Entwicklung unseres Vereins mitgetragen“, wird Brunnhuber zitiert.

Erst 2011 beendete Müller mit 64 Jahren seine hauptamtliche Tätigkeit in Chemnitz. Zu diesem Zeitpunkt lagen 48 Jahre als Spieler und Funktionär hinter ihm. Müller hinterbleibt als Ehrenmitglied, vor dem Derby gegen Erzgebirge Aue am Samstag wird ihm eine Trauerminute gewidmet werden.