Bundesliga>

FC Bayern: Das könnten Kimmichs Nachfolger sein

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Das wären Bayerns Kimmich-Alternativen

Die Causa Joshua Kimmich beschäftigt den FC Bayern mehr denn je. Nach dem zurückgezogenen Vertragsangebot müssen sich die Bosse des Rekordmeisters umschauen. Aber wer käme als Nachfolger wirklich infrage?
Die Bayern wollen den Vertrag mit Joshua Kimmich nicht verlängern. Droht nun ein Vakuum im zentralen Mittelfeld? Wer könnte die Nachfolge des Spielgestalters übernehmen?
Die Causa Joshua Kimmich beschäftigt den FC Bayern mehr denn je. Nach dem zurückgezogenen Vertragsangebot müssen sich die Bosse des Rekordmeisters umschauen. Aber wer käme als Nachfolger wirklich infrage?

Joshua Kimmich hat die Bayern im Vertragspoker lange hingehalten - und dafür schließlich die Quittung kassiert. Der Klub hat sein Angebot zurückgezogen, die Zukunft des 30-Jährigen ist damit offener denn je.

{ "placeholderType": "MREC" }

Obwohl in der Causa sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und ein Verbleib weiterhin vorstellbar bleibt, müssen sich die Bosse um Max Eberl und Christoph Freund an der Säbener Straße jetzt mehr denn je mit Alternativ-Strategien auseinandersetzen. Mit dem FC Arsenal wirbt laut Sky ein ernstzunehmender Konkurrent um Kimmich.

Doch wer hätte das Zeug dazu, in Kimmichs Fußstapfen zu treten? Könnte Bayern einen Kimmich-Nachfolger in den eigenen Reihen finden? Oder müsste der Kimmich-Erbe eingekauft werden?

Im Mittelfeld, aus dem Kimmich das Spiel der Bayern dirigiert, gibt es im Kader des Rekordmeisters keinen Eins-zu-eins-Ersatz. Hinzu kommt: Kimmich müsste nicht nur sportlich ersetzt werden - auch seine Rolle als Führungsspieler und Wortführer in der Kabine bräuchte eine Neubesetzung, die Last könnte allerdings auf mehrere Schultern verteilt werden.

{ "placeholderType": "MREC" }

Goretzka, Laimer und Palhinha sind keine Optionen

Im zentralen Mittelfeld kommen auf der Sechs - oder auf der Acht - zunächst Kimmichs bisherige Partner infrage.

Da wäre Leon Goretzka, den Bayern eigentlich schon im Sommer loswerden wollte. Konrad Laimer, der in dieser Saison hauptsächlich als Rechtsverteidiger aufläuft. Außerdem Joao Palhinha, der sich bis dato als Transfer-Flop entpuppt hat.

Alle drei haben unbestritten ihre Qualitäten: Palhinha als Abräumer, Laimer als Pressing-Monster, Goretzka als Box-to-Box-Spieler. Aber keiner kommt für die Kimmich-Rolle infrage. In puncto Übersicht, Ballverteilung und Pressing-Resistenz agiert Kimmich auf einem anderen Level.

Pavlovic hat das Potenzial, braucht aber Zeit

Der Einzige, dem der Aufstieg in die unbestrittene Weltklasse eines Kimmichs zugetraut werden kann, ist Aleksandar Pavlovic. Der 1,88 Meter große Münchner aus der eigenen Jugend, der diese Saison am häufigsten neben Kimmich in der Startelf stand, ist nicht der gleiche Spielertyp wie Kimmich, bringt aber das Potenzial mit, dessen Rolle auszufüllen.

{ "placeholderType": "MREC" }

Als Leader und Führungsperson wird der viermalige Nationalspieler allerdings nicht mal eben kurzfristig in Kimmichs Fußstapfen treten, kann jedoch langfristig in diese Rolle hineinwachsen.

Erwähnung finden sollte zumindest auch Tom Bischof, der im Sommer aus Hoffenheim an die Säbener Straße wechseln wird. Seine endgültige Position hat Bischof noch nicht gefunden, bei der TSG wanderte er von der Sechs über die Zehn bis hin zu den Außenbahnen. Für eine realistische Einschätzung seiner zukünftigen Rolle beim FCB ist es noch zu früh.

Die einzige wirkliche Top-Alternative für die Zukunft bleibt Pavlovic. Doch so oder so: In der Gegenwart müssen die Bayern nach einer externen Lösung suchen.

{ "placeholderType": "MREC" }

Bayern-Rückkehrer als perfekte Lösung

An einem Namen werden die Münchner sicher nicht vorbeikommen: Angelo Stiller. Der 23-Jährige ist ein ehemaliger Jugendspieler der Bayern, der sich in Stuttgart zum deutschen Nationalspieler (drei Einsätze) entwickelt hat und vom Spielertyp gut in Kimmichs Rolle passen würde.

Das Problem ist, dass der Mittelfeld-Lenker seinen Vertrag beim VfB erst im Januar vorzeitig bis 2028 verlängert hat. Zudem hatte er sich zuletzt weniger offen für einen Wechsel nach München gezeigt.

„Nö“, antwortete er im vergangenen Oktober auf die Frage bei Sky, ob er sich eine Rückkehr vorstellen könne. „Ich fühle mich beim VfB Stuttgart aktuell sehr wohl. Ich verstehe die Frage, aber im Moment gibt es für mich keinen Grund, über einen Abschied vom VfB nachzudenken.“

{ "placeholderType": "MREC" }

Einen anderen Weg könnten die Bayern einschlagen, indem sie Kimmichs Kapitän-Vorgänger beim DFB-Team holen würden. Ilkay Gündogan, der nach seinem Kurzaufenthalt in Barcelona mittlerweile wieder zu den Stammkräften bei Manchester City gehört, wäre eine Top-Lösung, allerdings nur für die kommenden ein bis zwei Jahre.

Wird es wieder heiß um Calhanoglu?

Ähnlich, aber nicht ganz so drastisch, verhält es sich bei Hakan Calhanoglu, mit dem es laut teamtalk kürzlich sogar einen Austausch gegeben hat - genau wie bereits im vergangenen Sommer.

Damals hatten sich die Klubs bereits in vielversprechenden Gesprächen befunden, am Ende scheiterte ein Deal jedoch, weil Calhanoglu nicht unbedingt aus Mailand wegwollte und Inter ihn nur bei einem sehr reizvollen Angebot abgegeben hätte. Gibt es in diesem Sommer einen neuen Anlauf?

Zumindest sportlich könnte es mit Calhanoglu passen. Der türkische Nationalspieler ist ein absoluter Edeltechniker, wenn es um Chip-Bälle, Seitenverlagerungen und seine Schusstechnik geht. Auch bei Standards ist er brandgefährlich, sei es als Schütze oder Vorlagengeber. Vom Spielertyp wäre er kein Kimmich 2.0, von seinem spielerischen Level aber eine hervorragende Verpflichtung.

Zwei Spuren führen nach Spanien

Zwei weitere Spuren auf der Suche nach einem externen Ersatz führen nach Spanien. Dort ist Frenkie de Jong seit Jahren ein Abgangskandidat beim FC Barcelona. Wirklich konkret wurde es allerdings nie, weil der Niederländer schlichtweg nicht wechseln wollte.

Aber auch sportlich gibt es Zweifel, schließlich fehlte der Mittelfeld-Lenker in den vergangenen zwei Saisons knapp acht Monate aufgrund von Knöchelverletzungen.

Eine weitere Option lässt sich nördlich von Katalonien finden. Im Baskenland hat Martín Zubimendi das Fußballspielen gelernt und inzwischen perfektioniert. In ähnlicher Rolle wie Kimmich agiert er als zurückgefallener Spielmacher. Das Spieler-Analyse-Portal Breaking The Lines bezeichnete ihn als „das Metronom im Herzen von Real Sociedad“.

Bereits im vergangenen Sommer hatte Bayern Zubimendi im Auge, allerdings wurde es nie wirklich heiß. Gut für die Bayern ist, dass Zubimendi einen Wechsel nach Liverpool absagte. So bleibt der spanische Nationalspieler weiter auf dem Markt.

Mit Stiller und Calhanoglu wäre der Spanier wohl in den Top drei der externen Alternativen bei einem Kimmich-Abgang. Für die Bayern bleibt es ein riskanter Poker, der noch lange nicht vorbei ist.