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Kommentar zum Kimmich-Deal: Manche Dinge sollte man jetzt aufarbeiten

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Kimmich? Bayern muss sich hinterfragen

Die Vertragsverlängerung von Joshua Kimmich ist für den FC Bayern ein Happy End. Auf dem Weg dorthin lief aber nicht alles rund. Der Rekordmeister sollte das mit Blick auf kommende Vertragspoker hinterfragen. Der SPORT1-Kommentar.
Die Zukunft von Joshua Kimmich ist geklärt! Nach wochenlangem Vertragspoker gibt der FC Bayern eine Entscheidung bekannt.
Die Vertragsverlängerung von Joshua Kimmich ist für den FC Bayern ein Happy End. Auf dem Weg dorthin lief aber nicht alles rund. Der Rekordmeister sollte das mit Blick auf kommende Vertragspoker hinterfragen. Der SPORT1-Kommentar.

Der Verhandlungsmarathon zwischen Joshua Kimmich und dem FC Bayern ist entschieden. Die Parteien einigten sich auf eine Verlängerung um vier Jahre bis zum Jahr 2029. Gut so, denn beide Seiten profitieren von diesem Deal.

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Der Rekordmeister behält einen wichtigen Führungsspieler in seinen Reihen, der obendrein DFB-Kapitän ist. Und Kimmich selbst hat jetzt die Chance, zu einer bayerischen Legende zu werden. Die Spielführerbinde winkt ihm auch in München und hier kann er auch in Zukunft um Titel mitspielen - auch in der Champions League, was bei anderen Klubs nicht selbstverständlich gewesen wäre.

Erleichterung dürfte auch bei Max Eberl und Christoph Freund herrschen. Sportvorstand und Sportdirektor haben jetzt den dritten schwierigen Deal unter Dach und Fach gebracht. Dass sie Jamal Musiala, Alphonso Davies und Kimmich an der Isar halten konnten, verdient Respekt.

Es ist insgesamt eine Entscheidung der Vernunft. Ein echtes Happy End.

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Kimmich und Bayern: Zahlreiche Aufs und Abs

Doch den Weg zur Einigung sollten die Beteiligten unter Umständen nochmals überdenken und reflektieren. Denn eines ist klar: So manches in der öffentlichen Darstellung lief nicht glatt.

Jede Seite hatte in den vergangenen Monaten Phasen, die sie in den Augen der Fans nicht gut aussehen ließ. Mal stand Kimmich als der gierige Zögerer da, mal wirkte die Klubführung, als wäre man im Umgang mit dem Nationalspieler zu geizig und würde unnötig bremsen.

Dass Selbstkritik oftmals am Anfang des Erfolgs steht, hat Eberl gezeigt. Noch vor einem Jahr hatten einige öffentliche Aussagen von ihm bei Kimmich für Ärger gesorgt. Der Sportvorstand vermittelte damals immer wieder in den Eindruck, als wolle er den 30-Jährigen unbedingt verkaufen.

Auf Eberls Kehrtwende folgte ein klarer Kurs

Doch Eberl legte - vermutlich auch, weil Trainer Vincent Kompany voll auf Kimmich setzt - eine Kehrtwende hin und blieb konsequent auf dieser neuen Route. Ab Spätsommer 2024 baute er das angeknackste Verhältnis zum Spieler Stück für Stück wieder auf.

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Der Lohn: Diese wichtige Vertragsverlängerung und das Vertrauen von Kimmich, der Eberl zuletzt explizit lobte.

Der Sportvorstand hatte vor zwei Wochen gesagt, man könne die Entscheidung benoten, wenn sie gefallen ist. Es bleibt festzuhalten: Das Ergebnis ist sehr gut, die Ausführung geht besser.