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Was soll Rangnick bei Bayern machen?

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Was soll Rangnick bei Bayern machen?

Läuft da etwa doch wieder was zwischen dem FC Bayern und Ralf Rangnick? Rund um die neuen Spekulationen stellt sich die Frage, was Rangnick bei den Münchnern eigentlich machen soll.
Ralf Rangnick ist seit Juni 2022 ÖFB-Teamchef
Ralf Rangnick ist seit Juni 2022 ÖFB-Teamchef
© IMAGO/Contrast
Läuft da etwa doch wieder was zwischen dem FC Bayern und Ralf Rangnick? Rund um die neuen Spekulationen stellt sich die Frage, was Rangnick bei den Münchnern eigentlich machen soll.

Angesichts der jüngsten Berichte aus Österreich klangen Christoph Freunds Worte doch arg nach Schönfärberei. „Grundsätzlich, glaube ich, macht ihm der Job sehr viel Spaß und er fühlt sich wohl in Österreich“, sagte der Sportdirektor des FC Bayern auf SPORT1-Nachfrage auf der PK am Freitag. „Ich glaube, er ist gerade sehr happy in Österreich, auch mit der Mannschaft.“

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Letzteres mag durchaus stimmen, schließlich hatte Rangnick selbst immer wieder betont, wie viel Freude ihm die Zusammenarbeit mit den Spielern mache. Doch nach dem verpassten Aufstieg in die Liga A der Nations League brodelt es im österreichischen Verband ÖFB.

Präsident Wolfgang Bartosch schoss scharf gegen den Teamchef. „Rangnick ist sehr schwierig“, sagte Bartosch dem Magazin profil. „Ich versuche den Kontakt aufrecht zu erhalten, aber er setzt immer eigene, unberechenbare Schritte.“

Schon seit Monaten toben in der Führungsetage des ÖFB Machtkämpfe – in die auch Rangnick involviert war. Ob angesichts dieser anhaltenden Unruhe die Arbeit als Nationaltrainer wirklich noch ein reines Vergnügen ist, darf zumindest infrage gestellt werden.

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Rangnick als „Mastermind“ zu Bayern?

Und die Gerüchteküche um die Zukunft des 66-Jährigen brodelt bereits. Am Mittwoch brachte die Sport Bild Rangnick beim BVB ins Spiel. Nun, so schreibt es das Magazin profil, soll auch der FC Bayern ein Auge auf die Situation geworfen haben. Ehrenpräsident Uli Hoeneß halte demnach große Stücke auf den langjährigen RB-Boss. Er sehe in ihm ein mögliches „Mastermind“ für den Rekordmeister.

SPORT1-Informationen zufolge geistern bereits seit einigen Wochen Rangnick-Gerüchte um die Säbener Straße. Konkrete Bemühungen oder gar Verhandlungen des Rekordmeisters gab es aber nicht.

„Ich weiß nicht, ob er an der Säbener Straße herumgeistert“, sagte Freund auf SPORT1-Nachfrage. Ebenso wenig wisse er, ob Rangnicks Name bei Dortmund oder anderen Klubs gehandelt werde, fügte der Österreicher hinzu. „Er hat schon sehr viel gemacht im Fußball. Er hat sehr viel Leidenschaft dafür. Er hat schon verschiedene Positionen bekleidet.“

Mit Blick auf die neuen Spekulationen stellt sich zwangsläufig die Frage: Welchen Posten sollte Rangnick denn eigentlich beim FC Bayern bekleiden?

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Komplexe Machtstrukturen beim FC Bayern

Laut Bild soll es sich um ein ähnliches Jobprofil handeln, wie es derzeit Jürgen Klopp im RB-Imperium ausfüllt. Der einstige Startrainer ist dort als „Head of Global Soccer“ tätig. Er beerbte Rangnick in dieser Position.

Allerdings ist in puncto Führungsstruktur der Red-Bull-Kosmos im Vergleich zum FC Bayern ein verhältnismäßig schlankes Unternehmen.

Beim Rekordmeister hingegen bestehen durch den dreiköpfigen Vorstand um Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Dr. Michael Diederich neben dem mächtigen neunköpfigen Aufsichtsrat um die langjährigen Macher Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge viel komplexere Machtstrukturen.

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Viele Leute sprechen mit, viele ringen um Einfluss. Ohne eine Anpassung der momentanen Positionen und Kompetenzen erscheint die Personalie Rangnick bei Bayern daher nur schwer vorstellbar.

Rangnick eckt gern an

Rangnick gilt ebenfalls als Alphatier. Als jemand, der selbst gestalten will. Ihm eilt bekanntlich der Ruf voraus, bei seinen bisherigen Stationen keinen Stein auf dem anderen gelassen zu haben. Wie man aktuell ja auch beim ÖFB beobachten kann.

Die Verbandsfunktionäre stoßen sich „am dominanten, fordernden Rangnick, der nicht nur als Trainer agiert – sondern alles verbessern will und dabei seinerseits schonungslos Kritik übt“, hieß es in dem profil-Bericht.

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Im Übrigen flogen auch einst zwischen Hoeneß und dem damaligen Hoffenheim-Trainer Rangnick die verbalen Giftpfeile hin und her. Eine Fehde, die aber längst ausgeräumt ist.

Das bekräftigte Rangnick im Nachgang seiner Absage als Bayern-Trainer im vergangenen Sommer. „Uli Hoeneß wäre einer der Gründe gewesen, es zu tun und dort hinzugehen. Weil ich glaube, dass wir in unseren Sichtweisen gar nicht so verschieden sind“, sagte Rangnick damals dem kicker. „Ich habe bereits seit längerer Zeit ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu Uli Hoeneß.“

Bayern schreckt vor Red-Bullisierung nicht zurück

Grundsätzlich haben die Bayern vor einer Art Red-Bullisierung keine Angst, schließlich haben oder hatten viele sportlich Verantwortliche eine RB-Vergangenheit. Sportvorstand Eberl und Sportdirektor Freund sind mit ihren vorherigen Tätigkeiten für das Fußballimperium des österreichischen Getränkekonzerns nicht die einzigen Vertreter.

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Auch im Nachwuchsbereich ist in Jochen Sauer, Richard Kitzbichler und nicht zuletzt Co-Trainer René Maric viel RB-Erfahrung bei den Bayern vorhanden. Darüber hinaus erfolgte in den vergangenen Jahren ein Ausbau der Kooperationen mit internationalen Klubs zur Talentförderung – ein Modell, das durch Red Bull bestens bekannt ist.

Doch trotz der vielen Überschneidungen und Anknüpfungspunkte müsste beim FC Bayern gerade im Hinblick auf einen konkreten Posten und ein klares Jobprofil noch viel passieren, bis aus der Personalie Rangnick an der Säbener Straße mehr als ein herumgeisterndes Gerücht wird.