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An diese Aussagen wird Max Eberl nun nicht mehr gern erinnert

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Müller? Eberl-Aussagen im Vergleich

Eine Verlängerung von Thomas Müller wurde Anfang des Jahres von Max Eberl als Formsache erklärt - nun wird er daran nicht mehr gern erinnert. Das sagte der Sportvorstand damals genau, das sagt er jetzt.
Im Januar 2025 äußerte sich Max Eberl sehr deutlich über die Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern. Im Licht der jüngsten Entwicklungen rund um die Vereinslegende holen ihn diese Aussagen nun wieder ein.
Eine Verlängerung von Thomas Müller wurde Anfang des Jahres von Max Eberl als Formsache erklärt - nun wird er daran nicht mehr gern erinnert. Das sagte der Sportvorstand damals genau, das sagt er jetzt.

Es ist ein Thema, das am Donnerstag für angespannte Stimmung bei der Bayern-PK sorgte.

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Noch Anfang Januar betonte Bayerns Sportvorstand Max Eberl auf einer Pressekonferenz, dass Klubidol Thomas Müller nach seinem Vertragsende im Sommer im Grunde selbst entscheiden könne, ob er weitermache. Nun ist davon keine Rede mehr: Nachdem Klubpatron Uli Hoeneß Ende Februar auf SPORT1-Nachfrage Eberls Worte einkassierte („Wir sind ja nicht auf dem Basar, wo jeder machen kann, was er will“), zeichnet sich nun ab, dass der 35 Jahre alte Müller keinen neuen Vertrag mehr bekommt.

Am Donnerstagmorgen wurde Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg mehrfach auf seine alten Aussagen angesprochen - und reagierte abwehrend.

Wie genau aber lauteten Eberls Worte, die ihn nun einholen und in welchem Kontext fielen sie? SPORT1 zeichnet die Situation nach.

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Am 10. Januar klang alles noch anders

Am 10. Januar wurde Eberl auf der PK vor dem Spiel gegen Gladbach gemeinsam mit Trainer Vincent Kompany auf die Personalie Müller angesprochen: Weil Jamal Musiala ausfiel, wurde gefragt, ob Müller ein möglicher Ersatz für Musiala sein könnte und wie wichtig seine Rolle als Backup von Musiala in der nächsten Saison sein könnte.

„Thomas ist kein Backup, er ist ein wichtiger Teil unseres Kaders. Wenn er spielt, ist er wichtig. Wenn er nicht spielt, ist er auch wichtig“, hob Kompany zunächst hervor, bevor Eberl ausführlich über die Personalie sprach.

„Über Thomas verbietet es sich zu sprechen, weil er einfach so eine Identifikationsfigur für Bayern war und ist, und auch in Zukunft bleiben wird, egal in welcher Rolle“, legte Eberl los.

„Was Vini gerade gesagt hat: Backup? Wir haben einen Kader und da hat jeder seine Wichtigkeit. Und Thomas hat eine extreme Wichtigkeit: Er hat alles erlebt mit diesem Klub, er weiß von A bis Z, wie dieser Klub funktioniert. Dementsprechend ist es eine Hilfe für uns alle, wenn wir so eine Figur - neben Manuel Neuer - in unseren Reihen haben.“

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„Thomas braucht nicht großartig zu verhandeln“

Es folgten Aussagen, die aus heutiger Sicht im deutlichen Widerspruch zum Handeln des Klubs stehen: „Mit Thomas… das wird wahrscheinlich das kürzeste Gespräch werden. Wir haben mit ihm schon gesprochen und uns dann eben im Grunde auf die Zukunft vertagt. Da wird es einfach ein In-die-Augen-Schauen sein und sagen: ‚Hey, hast du noch Bock. Willst du? Komm‘, welche Rolle haben wir‘ und dann geht es weiter."

Eberl wurde dann noch deutlicher: „Thomas braucht ja auch nicht großartig zu verhandeln. Wenn er sagt, er hat Lust weiterzumachen, dann werden wir uns tief in die Augen schauen, uns den Kader anschauen, und dann wird’s weitergehen. Wenn er sagt: ‚Ich habe keine Lust mehr‘. Dann wird es auch für uns weitergehen. Dann müssen wir gucken, ob wir Thomas irgendwie anderweitig einfangen können, dass er uns helfen kann. Aber das ist wirklich ein Gespräch, was noch weit weg ist."

„Wenn wir es verkünden, werden wir es erklären“

Als Eberl nun - mehrere Male - auf die damaligen Aussagen angesprochen wurde und den Bericht des kicker, dass Müller keinen neuen Vertrag bekomme, war Reizstimmung die Folge.

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„Wie viele Fragen muss ich noch dazu beantworten?“, sagte Eberl spürbar genervt und ging nicht im Detail darauf ein, was sich seit seinen Aussagen im Januar an der Situation geändert hat. Eine Antwort stellte er in Aussicht, sobald die Gespräche mit Müller abgeschlossen sind.

„Thomas Müller ist eine besondere Personalie. Das ist jetzt nicht irgendein Spieler, sondern ein großer Spieler des FC Bayern“, stellte Eberl klar. Das Thema werde derzeit „medial getrieben. Weder Thomas noch wir haben offiziell etwas dazu gesagt, außer dass wir was verkünden, wenn es was zu verkünden gibt, wenn die Gespräche abgeschlossen sind. Das findet gerade statt.“

Auf einen weiteren Hinweis auf die Aussagen im Januar ergänzte Eberl: „Wir können jetzt noch dreimal fragen und noch mal durch die Hintertür... Ich habe es gerade gesagt: Wir reden mit Thomas. Wenn wir es verkünden, werden wir es auch erklären.“