Franck Ribéry hat einen neuen Vertrag für seinen ehemaligen Mitspieler Thomas Müller gefordert. Die Legende des FC Bayern sprach sich gleichzeitig aber auch für die Verpflichtung eines Superstars aus.
Ribéry hofft auf Müller-Wende
„Thomas hat so viel gemacht für den Verein, für die Stadt München. Wenn er noch ein Jahr spielen möchte, dann sollte der Verein ihm diesen Kontrakt geben“, befand Ribéry im Interview mit der Sport Bild.
Müllers Vertrag läuft im Sommer aus, diversen Medienberichten zufolge soll er kein neues Angebot von seinem bisher einzigen Verein bekommen.
Ribéry: Müller auch als Backup wichtig
Ribéry, der zwölf Jahre lang für den deutschen Rekordmeister auflief, hofft noch auf eine Einigung: „Ich kann mich erinnern, dass ich meinen letzten Vertrag erst sehr spät unterschrieben habe, im Mai 2018. Das war die gleiche Situation.“
Müller gehört in München nicht mehr zu den Stammspielern, trotzdem habe er laut des Franzosen einen großen Wert für das Team: „Thomas ist für die Kabine sehr wichtig, hat einen großen Einfluss. Er ist wichtig, egal, ob er 90 Minuten oder fünf Minuten spielt.“
Bei der angeblichen Entscheidung der Bayern gegen Müller soll auch der finanzielle Aspekt eine Rolle spielen. Der Klub will Gehälter einsparen. Gleichzeitig sprechen die Macher und Aufsichtsräte Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß aber über eine mögliche Verpflichtung von Bayer Leverkusens Superstar Florian Wirtz - die wohl extrem teuer wäre.
Auch hier vertritt Ribéry eine klare Meinung: „Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, muss Bayern Wirtz holen.“
So könnte Bayern mit Wirtz spielen
Sorgen, dass Wirtz neben Jamal Musiala eventuell nicht ins Bayern-System passe, wischte der 41-Jährige beiseite. Beide fühlen sich im offensiven Mittelfeld zu Hause.
„Vielleicht müsste der FC Bayern ein bisschen das System anpassen, weg von den klassischen Flügelstürmern“, sagte Ribéry. Er plädiere für eine klare Nummer neun und „auf den Halbpositionen mit Wirtz und Musiala, etwas weiter innen.“
Die Außenbahnen könnten dann zusätzlich von offensiv ausgerichteten Verteidigern beackert werden: „Das könnte gut funktionieren.“