Verantwortliche in Führungspositionen beim FC Bayern haben stets mit viel Presserummel und häufig auch mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen. So erging es auch Hasan Salihamidzic in seiner Zeit als Sportdirektor, später Sportvorstand beim Rekordmeister.
FCB-Tweets: Salihamidzic tadelte Sohn
Während dieser Zeit wurde der heute 48-Jährige mehrfach von seinem Sohn Nick bei Twitter, heute X, verteidigt. Dies sorgte seinerzeit noch zusätzlich für Schlagzeilen. Doch wie blicken beide mit dem Abstand von rund zwei Jahren auf die damaligen Geschehnisse?
„Ich fand vieles einfach ungerecht, was meinem Vater vorgeworfen wurde, da niemand wusste, was wirklich hinter den Kulissen abging“, erklärte Nick Salihamidzic im Vater-Sohn-Interview mit der SportBild.
„Nach außen kam es dann oft so rüber, dass er dafür verantwortlich gemacht wurde, sobald etwas im Verein schlecht lief. Wenn dann aber etwas gut gelaufen ist, waren es immer die anderen. Da gab es viel Shitstorm gegen ihn und unsere Familie. Ich wollte ihn einfach verteidigen.“
Salihamidzic wollte Tweets seines Sohnes nicht
Eine durchaus noble Intention, die Papa Hasan nicht unbedingt eine Hilfe war.
„Ich habe Nick damals auch klar gesagt, dass seine Posts meine Situation nicht gerade einfacher machen würden. Ich wollte das nicht, dass er diese Posts absetzt, verstehe aber, warum er das machte“, sagte der frühere Bayern-Profi.
Inzwischen arbeitet das Duo übrigens beruflich zusammen. So übernimmt Hasan Salihamidzic gemeinsam mit seinem Sohn ein Team in der „Kings League“. Die Zusammenarbeit beim „No Rules FC“, so der Name der Mannschaft, ist demnach eine „Herzensangelegenheit“.
Papa Salihamidzic fungiert als Präsident und regelt die Finanzen, Sohnemann Nick ist Kaderplaner und Kapitän des Teams.