Der FC Bayern pflegt seit jeher eine besondere Beziehung zu seinen Fans. Eine Beziehung, die immer wieder Höhen und Tiefen erlebt und zuletzt eher durch ein Tal ging. Grund waren die mehrmaligen Verstöße der Münchner Anhänger gegen das Pyroverbot im Stadion.
FC Bayern mit besonderem Zeichen an seine Fans
Bayern setzt sich für Fans ein
Im Heimspiel der Königsklasse gegen die Royale Union Saint-Gilloise musste der Klub dementsprechend einen Teil der Südkurve sperren. Dass der FCB die Vorgabe der UEFA aus organisatorischen Gründen übererfüllte und noch mehr Fans als eigentlich vorgegeben aussperrte, sorgte dann erneut für Kritik.
Rund um die Partie des Rekordmeisters in Eindhoven konnte man jetzt aber wieder ein gewisses Maß an Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten erkennen. Offenkundig ist man beim FC Bayern nicht nachtragend und half der eigenen Anhängerschaft dabei, einer Personalisierung der Tickets zu entgehen.
FC Bayern verhindert Ticket-Auflagen in Eindhoven
Bereits vor Wochen war zu befürchten, dass die niederländischen Behörden darauf bestehen würden, dass jeder Bayern-Fan seine Eintrittskarte am Spieltag persönlich am Stadion abholen muss (SPORT1 berichtete). Jetzt ist klar: Der Verein konnte das verhindern, indem er mit den zuständigen Stellen maximal kooperierte.
„Es wurde unter anderem vorab geklärt, wann und wo die Fanbusse ankommen und wo werden sich die Bayern-Fans befinden. Da hat sich der Verein erfolgreich ins Zeug gelegt“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“.
Interessant sei es im Nachgang gewesen, dass in Eindhoven keinerlei Pyrotechnik oder übermäßig kritische Spruchbänder im Block der Gästefans zu sehen gewesen seien.
„Da waren die Verantwortlichen natürlich zufrieden, dass es nicht erneut zu einem Eklat gekommen ist“, erklärt Kumberger. Der Insider sieht das Verhältnis zwischen Fans und Verein mittlerweile auf dem Weg zu einer gewissen Normalisierung.
Bayern erlebt Déjà-vu vor Spiel
Mit den Anhängern der Gastgeber hatten die Münchner in der Nacht vor dem Spiel ihre Mühe und erlebten ein Déjà-vu. Einige PSV-Fans platzierten sich vor dem Teamhotel der Bayern und zündeten Raketen. Offenkundig sollten die Stars mit dem Feuerwerk um den Schlaf gebracht werden und am Folgetag schlecht spielen.
Für die Münchner war die Aktion keine Premiere. Bereits vor einem Jahr in Rotterdam hatten niederländische Fans mitten in der Nacht für entsprechenden Lärm gesorgt (SPORT1 berichtete).
Die ganze Diskussion um das Verhältnis zwischen der aktiven Fanszene und den Klub-Verantwortlichen sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den Rekordmeister hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger.
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