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Neue Entwicklung im Fall Kuntz

Neue Entwicklung im Fall Kuntz

Im Fall von Ex-HSV-Boss Stefan Kuntz ist die bei der Staatsanwaltschaft eingegangene Anzeige wegen Nachstellens und unangemessener Liebesbotschaften zurückgezogen worden.
Der Hamburger SV startete mit einem Paukenschlag ins neue Jahr. Das Aus von Stefan Kuntz schlägt weiter große Wellen.
Im Fall von Ex-HSV-Boss Stefan Kuntz ist die bei der Staatsanwaltschaft eingegangene Anzeige wegen Nachstellens und unangemessener Liebesbotschaften zurückgezogen worden.

Die von Stefan Kuntz bei der Hamburger Staatsanwaltschaft erstattete Anzeige wegen Nachstellens und unangemessener Liebesbotschaften ist wieder zurückgezogen worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zuerst hatte die Hamburger Morgenpost darüber berichtet.

Allerdings ermittelt die Behörde trotzdem eigenständig weiter, weil es sich um ein Offizialdelikt handelt. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit. „Die Zurückziehung der Anzeige hat keine Konsequenz für das Verfahren“, heißt es.

Noch am Donnerstag hatte eine Sprecherin auf NDR-Anfrage bestätigt, dass Kuntz wegen Belästigung und Stalking Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte. SPORT1 hatte ebenfalls über eine Anzeige Kuntz’ berichtet.

Schwere Vorwürfe gegen Stefan Kuntz

Der Hamburger SV hatte am 2. Januar die vorzeitige Vertragsauflösung mit seinem ehemaligen Sportvorstand bekannt gegeben. Zunächst wurden familiäre Gründe als Grund für die Trennung verkündet. Am Montag teilte der Aufsichtsrat des Klubs jedoch mit, dass man sich von Kuntz getrennt habe, weil Vereinsmitarbeiterinnen dem 63-Jährigen Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gemacht hätten.

Der ehemalige Profi hatte die Vorwürfe zuvor auf Instagram als „falsch” zurückgewiesen.