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FC Bayern: Matthäus widerspricht Hamann bei Urbig deutlich

Matthäus widerspicht Hamann deutlich

Lothar Matthäus stellt sich nach dem Augsburg-Spiel klar vor Jonas Urbig. Der Rekordnationalspieler widerspricht Dietmar Hamann deutlich und sieht keinen Anlass für eine Torwart-Debatte beim FC Bayern.
Jonas Urbig macht bei der Niederlage des FC Bayern gegen den FC Augsburg beim ersten Gegentor keine gute Figur. Haben die Münchner ein Problem, was die Nachfolge von Manuel Neuer angeht?
Lothar Matthäus stellt sich nach dem Augsburg-Spiel klar vor Jonas Urbig. Der Rekordnationalspieler widerspricht Dietmar Hamann deutlich und sieht keinen Anlass für eine Torwart-Debatte beim FC Bayern.

Nach der deutlichen Kritik von Experten-Kollege Dietmar Hamann hat sich Lothar Matthäus zu Wort gemeldet und sich schützend vor Jonas Urbig gestellt. Der deutsche Rekordnationalspieler und TV-Experte widersprach Hamann und stellte klar, dass es keinen Anlass gebe, die Eignung des jungen Torhüters für den FC Bayern infrage zu stellen.

„Das 1:1 gegen Augsburg war zwar ein Fehler von Jonas Urbig, aber seine Vorderleute haben die Bälle nicht so wegverteidigt, wie sie es in fast allen Spielen vorher getan hatten“, erklärte Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

FC Bayern: Matthäus erinnert an Neuer-Fehler

Der 64-Jährige betonte, dass der Fehler nicht isoliert betrachtet werden dürfe. „Urbig hat eine falsche Entscheidung getroffen, aber das hat Neuer auch schon getan“, stellte Matthäus klar. Fehler würden selbst bei den besten Torhütern zum Spiel gehören.

Zugleich verwies Matthäus auf die bisherigen Auftritte des Bayern-Torhüters. „Man kennt Urbig und weiß, was er zu leisten imstande ist“, so der Weltmeister von 1990.

FC Bayern: Hamann hatte Urbig scharf kritisiert

„Bis auf einen Fehler gegen Union Berlin und jetzt gegen Augsburg hat er sich nichts zuschulden kommen lassen. Deswegen sehe ich keinen Grund, über ihn zu diskutieren“, meinte Matthäus weiter und widersprach damit den jüngsten Zweifeln von Hamann.

Hamann hatte den 22-Jährigen nach dem Spiel gegen Augsburg deutlich kritisiert und Zweifel geäußert, ob der Torhüter der ideale Nachfolger von Manuel Neuer beim FC Bayern sei. Zudem warf er den Münchnern vor, eine Chance auf einen spektakulären Torwart-Transfer von Gianluigi Donnarumma verpasst zu haben.

Der Patzer Urbigs war beim 1:2 in Augsburg besonders ins Gewicht gefallen. Für den FC Bayern war es die erste Bundesliga-Niederlage seit 322 Tagen.