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Eintracht-Interimstrainer Schmitt bleibt mutig: "Würde keinem Fan gefallen"

Frankfurt-Interimscoach bleibt mutig

Gegen die TSG Hoffenheim will Interimstrainer Dennis Schmitt mit Eintracht Frankfurt couragiert nach vorne spielen. Seine persönliche Zukunft ist für ihn dabei zweitrangig.
Eintracht Frankfurt offenbar bei der Niederlage bei Qarabag Agdam die alten Probleme. Die Zeit drängt für Sportvorstand Markus Krösche, einen neuen Trainer zu finden.
Gegen die TSG Hoffenheim will Interimstrainer Dennis Schmitt mit Eintracht Frankfurt couragiert nach vorne spielen. Seine persönliche Zukunft ist für ihn dabei zweitrangig.

Trotz der schwierigen Saisonphase und der schwachen Defensive von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt will Interimstrainer Dennis Schmitt weiter mutig spielen lassen. „Der Klub steht für einen gewissen Fußball und keinem Fan in Frankfurt würde es gefallen, wenn wir uns 90 Minuten einmauern und hoffen, dass nichts passiert“, sagte der Coach vor seinem zweiten Spiel an der Seitenlinie.

Gegen die zuletzt starke TSG Hoffenheim wolle seine Mannschaft am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) „aktiv sein und das Heft des Handelns in die Hand nehmen, weil wir viel Qualität haben“. Auch die Zuschauer wolle Schmitt mit einem aggressiven Auftritt von Anfang an mit ins Boot holen. „Trotzdem wird es Momente geben, in denen wir tiefer verteidigen müssen. Aber da haben wir klare Prinzipien festgelegt“, sagte er.

Ob er derweil sein vorerst letztes Spiel als Cheftrainer erleben wird, beschäftige Schmitt überhaupt nicht. Ihm gehe es darum, „dass wir als Verein Erfolg haben. Das ist viel wichtiger als alles andere.“ Die Klubführung um Sportvorstand Markus Krösche sucht aktuell extern einen Nachfolger für Dino Toppmöller. Er werde so lange „bis zur letzten Sekunde, in der ich die Aufgabe habe, alles reinhauen. Alles andere kann ich nicht beeinflussen“, sagte Schmitt.