Mehrere Ex-Profis von Werder Bremen haben sich vor dem hochbrisanten Keller-Duell mit dem 1. FC Heidenheim (Samstag, ab 15.30 Uhr im SPORT1-Liveticker) zum drohenden Abstieg des angeschlagenen Bundesligisten geäußert.
"Ansonsten sieht es düster aus“ - Ex-Profis sorgen sich um Werder
Ex-Profis sorgen sich um Werder
„Gegen Heidenheim ist Werder zum Siegen verdammt. Ich bin dann fest davon überzeugt, dass Werder die Klasse hält. Ansonsten sieht es düster aus“, sagte Torsten Frings der Sportbild.
Der 49-Jährige sieht die Hauptprobleme in der Kaderzusammenstellung, nimmt Geschäftsführer Clemens Fritz allerdings aus der Hauptverantwortung.
„Clemens ist darauf angewiesen, dass ihm mal eine Entdeckung präsentiert ist, die finanziell machbar ist“, erklärte Frings.
Ailton: „Stürmer schießen keine Tore“
Auch Ailton sieht Werders Hauptprobleme in der Qualität des Personals. „Die Stürmer schießen keine Tore. Und das Problem besteht schon seit so langer Zeit in dieser Saison“, betonte der Brasilianer.
Sollte Bremen tatsächlich absteigen, prognostiziert der 52-Jährige Werder eine unschöne Zukunft: „Ich glaube nicht, dass es dann schnell zurück nach oben geht. 2021 war es anders, da hatte Werder eine Erstligamannschaft.“
Double-Sieger Ivan Klasnic sieht nun Trainer Daniel Thioune in der Hauptverantwortung: „Der neue Trainer hat in Düsseldorf gute Arbeit geleistet. Aber in Bremen muss er mehr verändern“, stellte der 46-Jährige klar.
Werder Bremen ist seit 13 Spielen sieglos und steht derzeit mit nur 19 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz der Bundesliga.