Der Machtkampf bei der TSG Hoffenheim hat eine überraschende Wendung genommen! Andreas Schicker bleibt Geschäftsführer des Bundesligisten.
Nächster folgenschwerer Knall bei der TSG Hoffenheim!
Nächster TSG-Knall perfekt!
Christoph Henssler, der auf einen personellen Umbruch gedrängt hatte, wird seinen Posten als 2. Vorsitzender des e.V. derweil mit sofortiger Wirkung abgeben.
„Die sportliche Entwicklung der vergangenen Monate ist ein klarer Beleg für die erfolgreiche und engagierte Arbeit aller Mitarbeitenden im Verein. Die TSG Hoffenheim und ihre Mitglieder standen und stehen für mich stets an erster Stelle”, sagte er in einem Statement des Vereins zu seinem Rücktritt.
So geht es bei der TSG jetzt weiter
Henssler weiter: „Es war mir jederzeit ein großes Anliegen, den Verein strukturell wie auch professionell weiterzuentwickeln. Aus tiefer Verbundenheit zu meinem Klub wünsche ich der TSG Hoffenheim für die Zukunft nur das Beste und lege mein Amt mit dem heutigen Tage nieder.“
Frank Engelhardt, 3. Vorsitzender des e.V., stellte zudem klar: „Wir sind uns im e.V.-Vorstand einig, dass Andi Schicker als Geschäftsführer bei der TSG Hoffenheim gehalten werden muss.“
Außerdem heißt es in dem Statement: Der frühere Vorstand Jörg Albrecht habe sich bereit erklärt, den Verein in den nächsten vier Wochen kommissarisch gemeinsam mit Engelhardt zu leiten. Die juristische Handlungsfähigkeit sei bis zur anstehenden Wahl am 9. März gewährleistet.
Der Machtkampf in Sinsheim tobt schon seit Monaten, diverse Führungskräfte wurden zuletzt freigestellt.
Für den Montag war eine Gesellschafterversammlung anberaumt, bei der über die Zukunft von Schicker entschieden werden sollte.
Hopp griff offenbar entscheidend ein
Dieses Meeting fand letztlich nie statt, teilte der Klub mit. Wie der Kicker berichtet, hatte Dietmar Hopp, der immer noch über die Kapitalmehrheit beim Bundesligisten verfügt, die Sitzung mit einem Antrag beim Landgericht (LG) Heidelberg verhindert.
Hopp hatte seine Stimmrechtsmehrheit vor knapp drei Jahren abgegeben.