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BVB: Kovac muss Schlotterbeck bremsen - "Müssen Geduld aufbringen"

Kovac muss Schlotterbeck bremsen

Der BVB muss weiter auf Nico Schlotterbeck verzichten. Niko Kovac spricht von einer „Vorsichtsmaßnahme“ und mahnt zur Geduld.
Vor den Champions-League-Playoffs gegen Atalanta Bergamo plagen den BVB zwei weitere Ausfälle in der Innenverteidigung. Trainer Niko Kovac erklärt, wie er vor allem den Ausfall von Nico Schlotterbeck kompensieren will.
Der BVB muss weiter auf Nico Schlotterbeck verzichten. Niko Kovac spricht von einer „Vorsichtsmaßnahme“ und mahnt zur Geduld.

Borussia Dortmund muss auch im Bundesligaspiel bei RB Leipzig auf das verletzte Abwehrquartett um Nico Schlotterbeck verzichten. „Weiterhin gilt, die vier sind nicht verfügbar“, sagte Trainer Niko Kovac über Schlotterbeck, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mané vor dem Duell in Leipzig am Samstag (18.30 Uhr).

Schlotterbeck, der von muskulären Problemen geplagt wird, sei auf dem Platz gewesen und fühle sich gut, berichtete Kovac. Dass der Führungsspieler in Leipzig nochmals pausiert, sei eine „Vorsichtsmaßnahme. Sollten wir zu früh einsteigen, kann es länger dauern. Wir müssen Geduld mitbringen und vernünftig sein.“

Mit Blick auf die weiteren Aufgaben in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr) und vor allem in der Liga gegen Bayern München am 28. Februar sei alles offen.

BVB-Abwehr zuletzt sicher

Im Hinspiel der Königsklassen-Play-offs gegen Bergamo (2:0) am Dienstag hatte das Quartett ebenfalls gefehlt, die Abwehr mit Waldemar Anton, Ramy Bensebaini und Luca Reggiani stand dennoch sicher.

In Leipzig werde die defensive Stabilität erneut auf den Prüfstand gestellt. „Die Leipziger haben eine sehr gute Mannschaft und sehr viel Potenzial“, lobte Kovac: „Das Spiel wird uns alles abverlangen. Wir unterschätzen diesen Gegner nicht - trotz der letzten Ergebnisse. Sie spielen nur einmal in der Woche, können alles vorbereiten und haben die nötige Frische.“

RB gewann nur eines der vergangenen vier Ligaspiele und ist in der Tabelle mit elf Punkten Rückstand auf den BVB Vierter. Dortmund, als Zweiter seinerseits sechs Punkte hinter München, will den Druck auf den Spitzenreiter hochhalten.