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FC Bayern: Bei Kane wird es kein Hickhack geben

Bei Kane wird es kein Hickhack geben

Die Bayern wollen sich bald mit Harry Kane über eine Vertragsverlängerung unterhalten, doch Eile herrscht dabei aus guten Gründen nicht.
Für Sami Khedira prägt Harry Kane das Spiel des FC Bayern wie kein Zweiter. Als Stürmer und Spielmacher zugleich lenkt er das Tempo, sichert ab und übernimmt Verantwortung.
Die Bayern wollen sich bald mit Harry Kane über eine Vertragsverlängerung unterhalten, doch Eile herrscht dabei aus guten Gründen nicht.

Eigentlich sind die Fronten klar: Die Bayern wollen bald mit Harry Kane verlängern, der Engländer zeigt sich dafür offen. Doch noch ist nicht klar, wann die Gespräche beginnen sollen.

SPORT1-Informationen zufolge steht noch nicht fest, ob man sich vor oder nach der anstehenden Weltmeisterschaft an den Verhandlungstisch setzt – die bayerische Seite wie auch der Spieler haben keine Eile.

Die entspannte Haltung der Bayern hat einen guten Grund: Man sieht sich in der Pole Position – trotz der Störfeuer aus Barcelona. Dort hatte Präsidentschaftskandidat Xavier Vilajoana behauptet, man stehe bereits in Kontakt mit Kanes Umfeld. Zwar stellte der Katalane später klar, dass es keine direkten Gespräche gebe, aber die Meldung war in der Welt.

FC Bayern: Barca-Vorstoß entbehrt jeder Grundlage

SPORT1 weiß: Dass auf dem Rücken des FC Bayern Wahlkampf betrieben wird, sieht man an der Säbener Straße locker. Hinter den Kulissen spricht man davon, dass Vilajoanas Vorstoß jeder Grundlage entbehre.

Lieber beschäftigt man sich mit der eigenen Marschroute in der Causa Kane und setzt dabei auf Teamarbeit. Neben Trainer Vincent Kompany sind vor allem Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund gefragt. Zusätzlich setzt man auf den Einfluss von Jan-Christian Dreesen – schließlich war es der CEO, der Kane im Sommer 2023 federführend nach München lotste.

Ein weiterer Pluspunkt der Bayern ist das gute Verhältnis zum Vater und zum Bruder des Engländers. Beide beraten Kane und gelten als verlässliche und faire Verhandlungspartner – das haben sie bereits unter Beweis gestellt.

Bei Kane wird es kein Hickhack geben

Ein ewiges Hickhack mit aus bayerischer Sicht gierigen Beratern wie im Fall von Dayot Upamecano wird es also nicht geben. Darüber ist man in München froh.

Zumal SPORT1-Infos zufolge ein Wechsel nach Barcelona für das Kane-Lager aktuell kein Thema ist. Wenn überhaupt droht den Bayern eher Gefahr aus England.