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FC Bayern gibt Update zu Neuers Verletzung

Sorgen um Neuer

Manuel Neuer wird in der Halbzeit gegen Bremen ausgewechselt. Was ist los beim Keeper des FC Bayern?
Manuel Neuer musste in der Halbzeit beim Bundesliga-Spiel in Bremen in der Kabine bleiben - Jonas Urbig ersetzte ihn. Auf der anschließenden Pressekonferenz
Manuel Neuer wird in der Halbzeit gegen Bremen ausgewechselt. Was ist los beim Keeper des FC Bayern?

Manuel Neuer hatte im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen frühzeitig Feierabend. Der Keeper des FC Bayern kehrte nach der Halbzeit nicht in sein Tor zurück und blieb beim Stand von 2:0 in der Kabine. Jonas Urbig übernahm für den Routinier.

Bereits auf dem Weg in die Kabine hatte sich Neuer intensiv mit Torwarttrainer Michael Rechner und dem medizinischen Personal unterhalten. Dann machte sich Urbig warm, zog sich wenig später das Trikot über und ging kurz vor Wiederbeginn auf den Rasen.

FC Bayern: Neuer zur Pause raus

Wenig später vermeldete der FC Bayern, dass der Torwart leichte Wadenprobleme habe und deshalb rausmusste.

„Es ist eine leichte Verhärtung”, bestätigte Sportdirektor Christoph Freund nach dem Spiel bei Sky: „Es war eine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten nichts riskieren.“

„Ich glaube nicht, dass es schlimm ist“, meinte Trainer Vincent Kopmany bei DAZN: „Er hat signalisiert, dass er was gespürt hat. Und wir haben mit Jonas jemanden, dem wir zu 100 Prozent vertrauen.“

Während der ersten Hälfte hatte Neuer kaum etwas zu tun. Wirklich geprüft wurde er vom Krisenteam Bremen nicht.

Urbig kann sich auszeichnen

Ganz anders gestaltete sich die zweite Hälfte für Urbig. Er sah, wie Marco Grüll kurz nach Neustart den Pfosten traf.

Bremen legte eine starke Anfangsphase der zweiten Hälfte hin und der Ersatzmann war mehrfach mittendrin. In der 64. Minute musste Urbig gegen Romano Schmid retten. „Überragend gehalten“, lobte Experte Mirko Slomka bei Sky.

Auch Freund fand Urbigs Auftritt „sehr gut! Seine Körpersprache und wie er mitspielt, ist super. Er ist so aktiv, richtig gut. Immer, wenn er reinkommt und wir ihn brauchen, ist er da.“