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FC Bayern: Thomas Müller warnt bei Karl vor vorschnellen Entscheidungen

Müller bremst bei Karl

Thomas Müller spricht über eine mögliche Nominierung des Bayern-Shootingstars Lennart Karl für die WM im Sommer und rät von vorschnellen Entscheidungen ab.
Der Übersteiger-Fail von Lennart Karl im Spiel gegen Hoffenheim ging im Netz viral. Für Vincent Kompany kein Grund, seinen Youngster zu tadeln.
Thomas Müller spricht über eine mögliche Nominierung des Bayern-Shootingstars Lennart Karl für die WM im Sommer und rät von vorschnellen Entscheidungen ab.

Thomas Müller hat davor gewarnt, Lennart Karl zu früh in den Kader der Nationalmannschaft zu berufen. Konkret riet der ehemalige Bayern-Star dem Bundestrainer Julian Nagelsmann von vorschnellen Entscheidungen ab.

„Lennart kann vom Profil her eine gute Option sein, ich würde es als Bundestrainer aber sachte angehen und mir die Situation im Sommer anschauen“, sagte Müller dem kicker.

Gleichzeitig lobte er den 18-Jährigen aber in den höchsten Tönen: „Lennart bringt einiges mit, was jeder Mannschaft guttut. Hauptsächlich, dass er die Fähigkeit hat, Tore zu erzielen. Die wird er auch nicht verlieren. Er traut sich in den richtigen Räumen etwas zu, scheut sich nicht davor, dass mal ein Abschluss oder Dribbling in die Hose geht.“

Bayern-Talent Karl könnte mit 18 Jahren debütieren

Müller war bei seiner ersten WM-Teilnahme 20 Jahre alt. Würde sich Nagelsmann im Sommer für Karl entscheiden, wäre der Youngster noch zwei Jahre jünger.

„Zum Zeitpunkt der Nominierung muss der Bundestrainer schauen, welche Zutaten er im Kader braucht“, fasste Müller die Entscheidungsfindung zusammen.

Bei einem Einsatz wäre Karl zwar noch sehr jung, aber lange nicht rekordverdächtig. Den Rekord des jüngsten Spielers, der für die deutsche Nationalmannschaft auflief, hält bis heute Willy Baumgärtner. Mit 17 Jahren und 104 Tagen debütierte er am 5. April 1908 gegen die Schweiz.