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FC Bayern: Upamecano? "Heiß begehrt in Europa"

Upamecano? „Heiß begehrt in Europa“

Dayot Upamecano unterschreibt beim FC Bayern einen neuen Vertrag bis 2030. Experte Markus Babbel macht eine „extreme Entwicklung“ beim Innenverteidiger aus.
Dayot Upamecano hat beim FC Bayern bis 2030 verlängert. Sind die Bayern finanziell bei dem Innenverteidiger zu weit gegangen?
Dayot Upamecano unterschreibt beim FC Bayern einen neuen Vertrag bis 2030. Experte Markus Babbel macht eine „extreme Entwicklung“ beim Innenverteidiger aus.

Markus Babbel hat sich im Doppelpass auf SPORT1 zur Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern geäußert und einen klaren Standpunkt vertreten.

„Er hat in den letzten zwei Jahren eine extreme Entwicklung zum Positiven genommen“, betonte der Europameister von 1996 und verwies darauf, dass der Innenverteidiger zuvor immer wieder Patzer in seinem Spiel gehabt hätte, aber „die hat er zum größten Teil abgestellt“.

Upamecano-Poker zog sich monatelang

Babbel fügte hinzu: „Der FC Bayern ist total von ihm überzeugt und dann musst du mit ihm verlängern.“

Der Vertragspoker zog sich monatelang. Babbel sagte, dass sich der Verein in dieser Zeit auf dem Markt umgesehen habe, weil seiner Meinung nach alles andere fahrlässig gewesen wäre.

Babbel sicher: „Er ist für die Nummer eins“

„Man ist dann zum Entschluss gekommen, den Besten schon zu haben. Er kennt den Verein und sie wissen, was sie an ihm haben. Dann kann man dem FC Bayern nur gratulieren, denn so ein Spieler ist in Europa heißbegehrt“, erklärte der 53-Jährige.

Babbel machte deutlich, dass es nicht wichtig sei, wann die Verlängerung offiziell verkündet worden ist. „Das Entscheidende ist, dass sie die totale Überzeugung von dem Spieler haben und dann ist es auch egal, ob er einen Monat früher oder später verlängert hat. Er ist für sie die Nummer eins. Sie haben es geschafft, dass er verlängert und das ist das, was zählt.“

Upamecano-Verlängerung wahrscheinlich sehr kostspielig

In den vergangenen Wochen ist immer wieder über angebliche Details der Vertragsofferte berichtet worden. So sollte Upamecano ein Handgeld von 20 Millionen Euro erhalten, auch sein potenzielles neues Jahresgehalt soll sich in diesem Bereich bewegen.

Gleichzeitig erklärte sich Bayern wohl auch bereit, dem Spieler eine Ausstiegsklausel zuzugestehen. Angaben machten die Münchner dazu in ihrer offiziellen Mitteilung nicht.

„Die Achse musst du bezahlen“

Angesprochen darauf, dass die Verlängerung wahrscheinlich sehr kostspielig für den FC Bayern ist, entgegnete der Experte, dass man als Sportdirektor bzw. Sportvorstand die Aufgabe habe, die bestmögliche Mannschaft hinzubekommen.

„Sie werden einen finanziellen Rahmen haben und das macht Max Eberl (Sportvorstand, Anm. d. Red.) auch nicht allein, das entscheidet der ganze Verein. Das Entscheidende ist eine Achse, aber die kostet nun einmal einiges“, unterstrich Babbel.

Der gleichen Meinung war SPORT1-Experte Stefan Effenberg, der ergänzte: „Die wichtigsten Spieler, die Achse, musst du bezahlen.“