Frankfurts Trainer Albert Riera hat einen Startelfeinsatz von Jonathan Burkardt bei dessen Rückkehr nach Mainz offengelassen. „Name, Pass, Alter oder Schönheit des Spielers – das ist alles egal. Das interessiert mich nicht“, sagte Riera angesprochen auf seinen Stürmer: „Mir geht es nur darum, welche Art von Spieler brauche ich für dieses Spiel. Ich mache für jedes Spiel einen spezifischen Plan, den ich natürlich noch nicht verrate.“
Bei Mainz-Rückkehr: Riera lässt Burkardt-Einsatz offen
Riera lässt Burkardt-Einsatz offen
Burkardt hatte in der Vorwoche beim 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim bis zur 80. Minute auf der Bank gesessen, nun kehrt er am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) erstmals nach seinem Sommertransfer mit der Eintracht zu seinem Jugendverein FSV Mainz 05 zurück. Ihr Comeback nach längeren Verletzungspause könnten im Rhein-Main-Derby die Offensivspieler Can Uzun und Younes Ebnoutalib feiern, Kapitän Robin Koch fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt.
Riera: „Können nicht fliegen“
Generell mahnte Riera nach gut sechs Wochen im Amt zu Geduld. „Wir können nicht fliegen. Wir wissen, wer wir sind“, sagte der Spanier: „Wir sind jetzt nicht perfekt, waren davor kein Desaster. Wir sind keine Mannschaft voller Maradonas. Es gibt große Erwartungen, aber manche Ziele sind nicht real.“ Auf die Champions-League-Ränge sei beispielsweise der Rückstand bei seinem Amtsantritt schon zu groß gewesen. Deshalb müsse man „fair und vorsichtig“ sein.