Bundesliga>

Borussia Dortmund: Kehl ist Kandidat! So plant der HSV das Kuntz-Erbe

Kehl ist Kandidat! So plant der HSV

Schon vor seinem vorzeitigen Aus beim BVB wurde Sebastian Kehl mit dem HSV in Verbindung gebracht. In Hamburg bleibt er Kandidat, hat aber auch Konkurrenz.
Sebastian Kehl ist nicht mehr Sportdirektor bei Borussia Dortmund. Der SPORT1 Doppelpass reagiert live auf diese Entscheidung.
Schon vor seinem vorzeitigen Aus beim BVB wurde Sebastian Kehl mit dem HSV in Verbindung gebracht. In Hamburg bleibt er Kandidat, hat aber auch Konkurrenz.

Nach der einvernehmlichen Trennung als Sportdirektor von Borussia Dortmund ist Sebastian Kehl wieder auf dem Markt. Heuert der 46-Jährige nun beim HSV an? Schon vor dem vorzeitigen Ende seiner Zeit bei den Schwarz-Gelben hatte es dahingehend Gerüchte gegeben.

Schließlich suchen die Hamburger einen Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz, mit dem man sich Anfang des Jahres auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatte. Kehl gilt seit jeher als Kandidat. Unklar bleibt zunächst, wie sein vorzeitiges Aus beim BVB die Situation beeinflusst.

So plant der HSV die Kuntz-Nachfolge

Nach SPORT1-Informationen plant der HSV, erst Richtung Sommer in die heiße Phase der Nachbesetzung einzutreten. Bis dahin soll eine eigens engagierte Beratungsfirma einen Kandidatenkreis zusammenstellen. Vor einem Kandidaten mit Strahlkraft – wie Kehl einer wäre – würden die Verantwortlichen nicht zurückschrecken.

Stand jetzt befindet sich die Personalsuche aber noch in den Startlöchern, wenngleich Kehl durchaus das Potenzial besitzt, zu einem der Spitzenkandidaten zu werden. Einer seiner größten Konkurrenten könnte Sportdirektor Claus Costa werden. Der 41-Jährige genießt klubintern großes Ansehen und wird ebenfalls als möglicher Kuntz-Erbe gehandelt.

Kehl-Engagement in Wolfsburg eher unrealistisch

Neben dem HSV wurde Kehl auch lose mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Der VfL sucht nach der Beurlaubung von Peter Christiansen einen Geschäftsführer Sport. Sportdirektor Pirmin Schwegler wird dies nach SPORT1-Informationen noch nicht zugetraut.

Die Wahrheit in der Autostadt ist allerdings, dass alles mit der Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison zusammenhängt. Steigen die Wölfe tatsächlich ab, womit Stand jetzt zu rechnen ist, erscheint ein Kehl-Engagement in Wolfsburg sehr unrealistisch. Besser sieht es beim Aufsteiger aus Hamburg aus, der neun Punkte vor den Wolfsburgern liegt und auf Kurs ist, was das Ziel Klassenerhalt betrifft.