Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen, hat einer möglichen Rückkehr von Julian Brandt zur Werkself eine klare Absage erteilt.
Rolfes schlägt Tür für verlorenen Sohn im Doppelpass zu!
Rolfes schlägt die Tür zu!
„Wir haben auf dieser Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich hervorragend entwickeln wird, deswegen wird Julian kein Thema bei uns sein“, sagte Rolfes am Sonntag im SPORT1-Doppelpass.
Allgemein sei er „bei Rückholaktionen skeptisch. Bei Kai (Havertz; Anm. d. Red.) und Florian Wirtz würde ich eine Ausnahme machen. Julian hat damals den Verein verlassen, weil er woanders die Chance mehr gesehen hat, Titel zu gewinnen. Er ist dann zu Borussia Dortmund gegangen, als wir ihn gerne halten wollten."
Brandts Zukunft ungewiss
Brandts im Sommer auslaufender Vertrag beim BVB wird nicht verlängert. Wohin es den 29-Jährigen zieht, ist noch offen.
„Ich finde Julian Brandt sensationell“, hatte Bayer-CEO Fernando Carro am Samstag bei DAZN gesagt - und damit die Tür für eine mögliche Rückkehr zunächst aufgemacht.
Der 61-Jährige verwies aber auf Rolfes Planung: „Wenn Simon den will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen. Aber da muss Simon das Maß geben“, sagte Carro.
Havertz-Rückkehr? „Müssen uns unterhalten“
Brandt hatte von 2014 bis 2019 in Leverkusen gespielt, ehe er sich dem BVB anschloss. Mit den Schwarz-Gelben gewann er 2021 den Pokal.
Was eine mögliche Rückkehr von Kai Havertz nach Leverkusen angeht, zeigte sich Rolfes deutlich offener.
„Wir haben einen engen Kontakt zu Kai, und wenn sich die Situation ergibt - er ist momentan noch in einer anderen Karrierephase -, dann müssen wir uns unterhalten. Er hat den Klub verlassen, um in die Weltspitze zu kommen. Ich bin normalerweise kein Freund von Rückholaktionen, aber bei Kai ist es etwas anderes“, erklärte Rolfes.